Mitten im Atlantik
Gran Canaria gehört zu den Kanarischen Inseln vor der Nordwestküste Afrikas. Unser Zuhause liegt im sonnigeren Süden; Las Palmas und die grüne Nordküste fühlen sich oft ganz anders an.

1.–12. Oktober 2027 · Gemeinsam die Insel entdecken
Dünen, wilde Küsten, Kultur, gute Ideen und ein bisschen Puppy-Chaos: unser Gran-Canaria-Urlaub zum Nachfeiern meines 40. Geburtstags.
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Eigentlich fing alles mit einem ganz einfachen Gedanken an: Ich werde 40 – und diesen Geburtstag wollte ich auf eine ganz besondere Art feiern.
Eine große Feier organisieren, alles vorbereiten und am Ende den perfekten Gastgeber spielen? Ganz ehrlich, das klang für mich eher nach einem zweiten Job als nach Geburtstag. 😅
Ich wollte lieber raus aus dem Alltag. Sonne, Meer, Urlaub und einfach mal abschalten. Und irgendwann war die Idee geboren: Gran Canaria!
Natürlich hätte ich auch einfach mit Julez allein fliegen können. Schließlich gehen wir schon seit über 13 Jahren gemeinsam durchs Leben. Dass er es mit meinen manchmal etwas verrückten Ideen so lange aushält, ist vermutlich schon eine Leistung für sich. 😂💙
Aber meinen 40. wollte ich nicht nur zu zweit verbringen.
Ich wollte die Menschen dabeihaben, die mein Leben besonders machen.
Einige von euch kenne ich schon seit vielen Jahren. Wir haben gemeinsam gefeiert, gelacht und sicherlich auch so manchen Blödsinn angestellt. Andere habe ich durch Puppyplay und unsere Community kennengelernt. Und manche werden wir auf dieser Reise vielleicht erst richtig kennenlernen.
Genau das macht unsere Runde für mich so besonders.
Also begann ich im Herbst 2025, euch einzuladen. Eigentlich sollte es nur eine kleine Gruppe werden. Tja … irgendwie entwickelte das Ganze dann ein gewisses Eigenleben. 😅
Aus ein paar Freunden wurden schließlich 16 Menschen, vier Bungalows und elf Nächte auf Gran Canaria.
Ursprünglich wollte ich direkt um meinen Geburtstag am 1. September verreisen. Doch nach einer gemeinsamen Abstimmung wurde daraus der Oktober – passend zur Fetish Pride 2027.
Sonne, Pool, Freunde und Fetish Pride? Ich würde sagen, da haben wir eine ziemlich gute Entscheidung getroffen. 🐾
Und plötzlich stand auch unsere Unterkunft fest: vier Bungalows, ein gemeinsamer Pool und eine Anlage ganz für uns allein.
Eigentlich wollte ich weniger Geburtstagsorganisation. Stattdessen habe ich jetzt eine Reise für 16 Leute organisiert.
Läuft bei mir. Ziel knapp verfehlt. 😂
Aber wisst ihr was? Ich freue mich unglaublich darauf.
Nicht, weil wir jeden Tag etwas Besonderes unternehmen müssen. Sondern weil wir gemeinsam dort sind.
Ob wir die Insel erkunden, im Yumbo versacken, zusammen am Pool sitzen oder einfach jeder sein eigenes Ding macht – alles darf, nichts muss.
Wir haben schließlich alle Urlaub. Und niemand soll das Gefühl haben, mir zuliebe irgendwo mitkommen zu müssen.
Vielleicht entstehen neue Freundschaften, vielleicht erleben wir unvergessliche Abende. Und vielleicht sind es am Ende gerade die ungeplanten Momente, über die wir Jahre später noch lachen.
Wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass manche Geschichten besser innerhalb unserer Gruppe bleiben. 😇
Vor allem aber freue ich mich auf euch. Auf alte Freunde, neue Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse und diese kleinen Momente, die man sowieso nicht planen kann.
Denn am Ende ist es nicht die perfekte Geburtstagsfeier, die mir wichtig ist.
Es sind die Menschen, mit denen ich diesen besonderen Meilenstein teilen darf.
Danke, dass ihr dabei seid und meinen 40. auf diese ganz besondere Art mit mir nachfeiert. 💙🌴
REISE & GEMEINSCHAFT
Geburtstag, Fetish Pride und vier Bungalows voller Urlaubspläne. Wer hätte gedacht, dass aus einer Geburtstagsidee so etwas wird?
Für manche ist Gran Canaria Neuland, andere kennen schon fast jede zweite Strandbar. Hier findet ihr Klassiker, versteckte Ecken und vielleicht sogar eine Überraschung für die alten Inselhasen.
Gran Canaria gehört zu den Kanarischen Inseln vor der Nordwestküste Afrikas. Unser Zuhause liegt im sonnigeren Süden; Las Palmas und die grüne Nordküste fühlen sich oft ganz anders an.
Von Dünen und langen Stränden geht es über Schluchten und Kiefernwälder bis in das vulkanische Hochland. Auf kurzer Strecke wechseln Aussicht, Vegetation und Temperatur deutlich.
Höhlen, Speicher und Kultplätze erzählen von den Menschen, die vor der kastilischen Eroberung auf der Insel lebten. Risco Caído und die heiligen Berge gehören zum UNESCO-Welterbe.
Vulkane, Altkanarier, Handel und der Weg zum heutigen Inselleben: Die ganze Geschichte gibt es im eigenen Kulturbeitrag – ganz ohne Geschichts-Klausur.
Geschichte & Kultur der Kanaren lesen →01.–12. Oktober 2027 · Community & Fetisch
Unsere Reise fällt genau in die Maspalomas Fetish Pride: zwölf Tage Inselurlaub mit jeder Menge Community. Leather, Rubber, Puppy, Uniform – an Gear mangelt es vermutlich nicht. An Sonne hoffentlich auch nicht.
Die Fetish Pride in Maspalomas fühlt sich anders an als Summer oder Winter Pride. Sie ist kleiner, persönlicher und stärker von Fetish, Gear und Community geprägt. Rund um das Yumbo Center treffen sich Menschen aus ganz unterschiedlichen Szenen – von Puppy über Leather und Rubber bis Sportswear.
Viele kommen wegen der Menschen, der Atmosphäre und des gemeinsamen Urlaubs. Manchmal reicht ein Gespräch am Tresen, und schon kennt man wieder drei neue Leute.
Denn Fetish Pride bedeutet nicht automatisch Sex oder Cruising. Natürlich gibt es auch wildere und explizitere Events, aber genauso viele genießen einfach Poolpartys, Socials, gemeinsame Abende und das Gefühl, unter Gleichgesinnten zu sein.
Die Mischung macht’s: Socials, Partys und neue Bekanntschaften – das Programm ist groß genug, auch ohne jeden Abend alles mitzunehmen.
ZUM ERSTEN MAL DABEI?
Keine Sorge: Niemand braucht einen zwölfteiligen Partyplan oder den perfekten Dresscode für jeden Abend. Hier eine kleine Orientierung, damit jeder das findet, was zu ihm passt:
Ideal zum Kennenlernen und Ankommen – oft steht der Austausch mit der Community stärker im Mittelpunkt als ein großes Partyprogramm.
Musik- und Clubabende können eine andere Atmosphäre haben als Socials. Cruising-Angebote sind bewusst für Erwachsene und nicht für jeden etwas – alles freiwillig und mit Respekt für Grenzen und Privatsphäre.
Die Regeln unterscheiden sich je nach Event. Vor dem Besuch auf der offiziellen Veranstalterseite prüfen, ob Ticket, Mindestalter, Dresscode oder eine Anmeldung nötig sind.
Ein Drink auf einer Terrasse im Yumbo oder ein Plausch mit anderen Puppys gehört genauso zur Pride. Es muss nicht immer die große Nacht werden – manchmal wird es einfach ein richtig guter Abend.
Informationen zu Veranstaltungen, Treffpunkten und verfügbaren Tickets findet ihr direkt auf der offiziellen Veranstalterseite. Dort seht ihr auch, welche Angebote und Termine bereits veröffentlicht sind.
Unser Zuhause auf Gran Canaria
Vom 1. bis 12. Oktober 2027 wohnen wir mit 16 Personen in allen vier Bungalows der New-VelSuites-Anlage in Playa del Inglés – jeweils vier Personen pro Bungalow. Jede Einheit hat ihren eigenen Wohn- und Rückzugsbereich, dazu kommen die gemeinsamen Außenflächen mit Pool. Da wir den gesamten Komplex gebucht haben, nutzen wir den Poolbereich laut Vermieter exklusiv als unsere Gruppe.

Auf einen Blick



Alles, was in unseren vier Bungalows dazugehört.
Jeder Bungalow bietet zwei Schlafzimmer, zwei Badezimmer und einen hellen Wohnbereich mit Smart-TV und Schlafsofa. Dazu kommt eine große, voll ausgestattete Küche mit Backofen, Mikrowelle, Geschirrspüler, Waschmaschine, Kühlschrank, Kaffeemaschine, Toaster und Kochfeld. WLAN, Safe, Bettwäsche und Handtücher gehören ebenfalls zur Ausstattung.
Zu jedem Bungalow gehören zwei große überdachte Terrassen. Zusätzlich hat jede Einheit ein eigenes Dachsolarium mit Blick über Playa del Inglés. Hier kann man sich zwischendurch zurückziehen oder Sonne genießen. „Eigen“ heißt dabei nicht automatisch „von außen uneinsehbar“.
Jeder Bungalow hat eine ausgestattete Küche, wir können uns also selbst versorgen. Zusammen frühstücken, spontan etwas kochen, in kleiner Runde essen oder ins Restaurant gehen – alles kann, nichts muss. Und wer lieber essen geht, braucht sich nicht vom Küchendienst abzumelden. Den gibt es nämlich gar nicht. 😉
Bei Aufenthalten von mehr als sieben Nächten ist laut Anbieter eine vollständige wöchentliche Reinigung inklusive Wechsel von Bettwäsche und Handtüchern enthalten.
Gemeinsame Zeit – mit Raum für die eigenen Grenzen.
Der Pool liegt mitten zwischen unseren vier Bungalows und ist laut Anbieter bei Buchung der gesamten Anlage exklusiv für unsere Gruppe vorgesehen. Planschen, quatschen, lesen oder einfach gar nichts tun – ein Liegestuhl ist schließlich auch ein völlig gültiger Urlaubsplan. Der Pool wird laut Vermieter von November bis April beheizt; für Oktober ist eine Beheizung nicht zugesichert.
Die vier gleich ausgestatteten Bungalows bieten Raum für gemeinsame Zeit und Rückzug. Klimaanlage ist laut Anbieter im Wohnbereich und im Hauptschlafzimmer vorhanden.
Falls wir auf der Insel Freunde oder Bekannte treffen, die mal auf einen Kaffee oder zum Quatschen vorbeischauen möchten: Für mich muss daraus kein Staatsakt werden. Wir haben schließlich Urlaub und keinen Empfang mit Gästeliste. 😅 Ein entspannter Besuch ist etwas anderes als eine große Party. Schön wäre nur, wenn wir uns innerhalb der Gruppe kurz abstimmen, die Privatsphäre der anderen respektieren und auf unsere Nachbarn Rücksicht nehmen. Wichtig: Dass wir alle vier Bungalows gemietet haben, heißt nicht automatisch, dass externe Tagesgäste zur Nutzung der Anlage berechtigt sind. Die Bedingungen unserer Buchung gelten natürlich auch dann, wenn jemand spontan vorbeischauen möchte.
Badehose, Puppy-Hood, Gear oder zwischendurch einfach mal gar nichts? Unter uns muss daraus niemand ein großes Ding machen. Wer sich am Pool entspannen, als Puppy herumtollen oder lieber gemütlich mit einem Getränk in der Sonne liegen möchte, soll sich wohlfühlen. Keiner muss bei irgendetwas mitmachen – und persönliche Grenzen sind selbstverständlich tabu für Diskussionen.
Wir haben zwar alle vier Bungalows und den Poolbereich für uns – eine unsichtbare Tarnkappe gibt es aber leider nicht. Pool, Terrassen und besonders die Dachsolarien können für Nachbarn einsehbar sein. Deshalb bei Nacktheit oder auffälligem Gear draußen einfach ein bisschen mitdenken und Rücksicht auf die Umgebung nehmen. New VelSuites liegt in einem Wohngebiet und ist kein ausdrücklich ausgewiesenes FKK- oder Fetish-Resort; die veröffentlichten Hausregeln treffen zur Nacktheit im Außenbereich keine eindeutige Aussage.
Und nur weil jemand gerade eine großartige Poolpose hinlegt, gehört das Foto noch lange nicht in die Telegram-Gruppe. Fotos und Videos von anderen bitte nur mit deren Einverständnis – besonders am Pool, beim Umziehen und in Gear.
So finden wir uns zurecht und gehen sorgsam mit unserer Unterkunft um.
Die Anlage liegt direkt im Umfeld der Dünen von Maspalomas und laut Anbieter rund zehn Gehminuten vom Strand entfernt. Supermärkte, Restaurants, Einkaufszentren, Apotheken und die Promenade sind ebenfalls zu Fuß erreichbar – damit können viele spontane Tage direkt vor der Haustür starten.
Adresse: Avenida de Alemania 32, Playa del Inglés. Check-in am 1. Oktober ab 15:00 Uhr, Check-out am 12. Oktober vor 10:00 Uhr – 11 Übernachtungen. Die Schlüsselübergabe und alle Absprachen zur Ankunft klärt Walki direkt mit dem Anbieter.
Laut Anbieter wird auf öffentlichen Straßenparkplätzen in der Umgebung der Anlage geparkt.
Da die Buchung für alle 4 Bungalows auf Walkis Namen läuft, kümmert sich jede Vierergruppe gemeinsam um ihren eigenen Bungalow: sorgsam mit der Einrichtung umgehen, alles ordentlich hinterlassen und Schäden bitte direkt ansprechen.
Die Kaution beträgt 400 € pro Bungalow. Sollte es einen Schaden oder einen Kautionsabzug geben, besprechen die vier Personen aus dem betroffenen Bungalow das fair miteinander und klären mögliche Kosten – damit sie nicht einfach bei Walki hängen bleiben. Es geht nicht um Kontrolle, sondern um einen rücksichtsvollen Umgang mit der Unterkunft und miteinander.
Die Unterkunft liegt in einem Wohngebiet: Gemütliches Zusammensitzen ist etwas anderes als eine Veranstaltung. Partys, Events und Aktivitäten, die Nachbarn stören, sind laut Vermieter nicht erlaubt. In den Bungalows gilt Rauchverbot; draußen ist Rauchen auf offenen Terrassen oder Balkonen erlaubt, solange Möbel und Außenflächen geschont werden. Die gebuchte Belegung halten wir ein; zusätzliche Gäste brauchen die Zustimmung des Anbieters. Bei Ankunft lohnt es sich, vorhandene Schäden direkt zu dokumentieren und zu melden, damit es später keine Missverständnisse bei der Kaution gibt.
Ausstattung und Anbieterfotos: VillaGranCanaria, New VelSuites I. Laut Veranstalter sind alle vier Bungalows gleich ausgestattet.
SO WOLLEN WIR REISEN
16 Menschen, unterschiedliche Interessen und elf Nächte auf einer Insel – da wäre ein perfekter gemeinsamer Stundenplan schon fast Science-Fiction. Wir unternehmen gern etwas zusammen, lernen uns besser kennen und lassen trotzdem genug Platz für eigene Ideen.
Ausflug, Abend im Yumbo oder ein Plausch am Pool: Ein „Wer kommt mit?“ genügt. Einladungen statt Anwesenheitslisten.
Mal sind wir viele, mal eine kleine Runde. Ein paar Leute gehen wandern, die anderen suchen lieber ein Café – beides passt.
Wer Ruhe sucht, findet unter „Ruhe & freie Zeit“ Ideen für Spaziergänge, kleine Auszeiten und Unternehmungen zu zweit. Auch das ist ein ziemlich guter Tagesplan.
DIE INSEL
Meer, Berge, Natur, Kultur und Community. Die Insel kann deutlich mehr als Liegestuhl – der darf natürlich trotzdem sein.
FÜR JEDEN ETWAS
Zum ersten Mal hier? Schon fast Stammgast? Oder heute einfach ohne festen Plan? Startet mit einem der drei Wege unten – und biegt ruhig mal spontan ab. Die besten Entdeckungen stehen schließlich nicht immer auf der ersten Seite des Guides.
Dünen, Faro und die Strände rund um Maspalomas sind ein guter Anfang. Und wenn ihr danach denkt „Okay, was gibt’s noch?“, wartet im Inselinneren eine ziemlich andere Welt.
Dünen entdecken →Dann ab in die Berge, Schluchten, Höhlen und kleinen Orte. Die Insel hat jenseits von Strand und Yumbo noch ein paar Überraschungen im Gepäck.
Azuaje ansehen →Kein Problem. Rund um Maspalomas gibt es genug für spontane Stunden. Und falls aus „nur kurz raus“ doch ein Ausflug wird: Unter „Ideen & Tipps“ findet ihr passende Kombinationen.
Touren ansehen →Mehr als Strand und Party: Schaut euch auch die Insel hinter den Postkarten an: alte Gassen, Märkte, kanarische Küche und die Spuren der Altkanarier. Wer Lust hat, startet mit der Geschichte – oder geht gleich in Vegueta, La Fortaleza oder der Cueva Pintada auf Entdeckungstour.
SELBST ERLEBT
Diese sechs Orte kenne ich von meinen bisherigen Reisen und fand sie richtig schön. Vielleicht ist auch für euch etwas dabei. 🐾
INSEL VERSTEHEN
Wie aus Vulkaninseln eine eigene Lebenswelt wurde – und warum Gran Canaria weit mehr ist als Urlaubskulisse.
EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN
Die Kanaren sind mehr als ein sonniges Fleckchen Spanien im Atlantik. Geografisch liegt Afrika ganz nah, kulturell ist über Jahrhunderte etwas Eigenes entstanden. Und Gran Canaria hat eine Geschichte, die lange vor dem ersten Hotelbuffet begann.
Die Kanaren wurden vom Vulkanismus geformt – die spektakuläre Landschaft ist hier also kein Werk eines besonders ehrgeizigen Landschaftsgärtners. Acht Inseln sind heute bewohnt, und jede hat ihren eigenen Charakter. Gran Canaria vereint trockene Küsten, tiefe Schluchten, fruchtbarere Täler und grünes Bergland. Wo Wasser vorhanden war, ließ es sich deutlich besser leben.
Die Vorfahren der ersten Inselbewohner stammten aus Nordafrika und standen kulturell mit den Amazigh, oft auch Berber genannt, in Verbindung. Wann und wie sie genau übersetzten, wird weiter erforscht. Im Lauf der Jahrhunderte entwickelten die Inselgesellschaften eigene Lebensweisen. Auf Gran Canaria gehören Höhlenwohnungen, Getreidespeicher, Ackerbau, Viehhaltung und besondere Kultplätze zu den Spuren dieser Zeit.
Die sakralen Landschaften um Risco Caído und Roque Bentayga zeigen, wie eng Natur, Alltag und Rituale miteinander verbunden waren. Seit 2019 gehört diese Kulturlandschaft zum UNESCO-Welterbe. Für Gran Canaria spricht man meist von den Altkanariern; „Guanchen“ bezeichnet ursprünglich vor allem die vorspanischen Bewohner Teneriffas.
Zwischen 1478 und 1483 eroberte die kastilische Krone Gran Canaria – trotz des Widerstands der einheimischen Bevölkerung. Die Eroberung brachte Gewalt, Versklavung, christliche Missionierung und eine neue Verteilung des Landes mit sich. Menschen und kulturelle Traditionen verschwanden nicht einfach über Nacht, doch Gesellschaft, Sprache, Religion und Machtverhältnisse veränderten sich tiefgreifend.
Nach der Eroberung wurden die Kanaren zu einer wichtigen Station auf den Atlantikrouten. Schiffe brachten Waren, Ideen und Menschen; zur Geschichte gehören aber auch Zuckeranbau und der Handel mit versklavten Menschen. Später prägten Landwirtschaft, Häfen, Handel und Auswanderung die Inseln. Die enge Verbindung nach Lateinamerika hört und sieht man bis heute – in Sprache, Musik und Familiengeschichten.
Bevor Strandpromenaden und Ferienanlagen das Bild prägten, lebten viele Menschen von Landwirtschaft, Fischerei, Handwerk und Handel. Seit dem 20. Jahrhundert wurde der Tourismus immer wichtiger, besonders durch den Ausbau des Südens ab den 1960er-Jahren. Wer wissen möchte, wie es davor aussah, sollte zwischendurch die Küste verlassen: In alten Ortskernen und Bergdörfern findet sich ein ganz anderer Inselalltag.
Kultur findet nicht nur hinter Museumstüren statt. Sie wartet in Gassen mit Holzbalkonen, auf Märkten, in Handwerksläden und auf dem Teller: Gofio, Papas arrugadas und Mojo gehören genauso dazu wie Folkloremusik, die kleine Gitarre Timple und Romerías mit Trachten, Musik und Prozessionen. Bekannt ist etwa die Fiesta del Pino in Teror. Und nein, die Insel lebt nicht ausschließlich von Tradition: Gran Canaria ist ebenso modern, bunt und vielfältig.
Ihr müsst euch keine Jahreszahlen merken – wir schreiben schließlich keine Klassenarbeit. Aber vielleicht schaut ihr nach diesem kleinen Ausflug in die Geschichte anders auf ein altes Haus, einen Markt oder ein Bergdorf. Dann hat sich das Lesen schon gelohnt.
INSEL ENTDECKEN
Tagsüber Strand und Community, abends Yumbo und vielleicht NOXON. Die Insel hat für uns Puppys jedenfalls mehr als genug Auslauf.
Tagsüber Gay Beach, abends Yumbo: die wichtigsten Treffpunkte der Community in Playa del Inglés und Maspalomas.

Sand, Atlantik, Regenbogenfahnen und jede Menge Community: Am Gay Beach lässt es sich wunderbar zusammen herumliegen, quatschen oder neue Leute kennenlernen. Hier darf der Strandtag gern länger dauern als gedacht. Im entsprechenden Abschnitt ist FKK üblich; wer lieber Badehose trägt, bleibt natürlich genauso willkommen.
Beste Zeit für FotosSpäter Nachmittag für weiches Licht auf Strand und Dünen. Für menschenärmere Landschaftsbilder früher kommen; andere Strandgäste nur mit Einverständnis erkennbar fotografieren.
Geht zum Riu Palace Maspalomas, durch den Durchgang zum Dünenaussichtspunkt und dann auf dem mit Holzpfählen markierten Weg Richtung Strand. Dort orientiert ihr euch an den Kiosken 5 und 6 sowie den Regenbogenfahnen. Fußweg zum Einstieg am Riu Palace ↗ · Kartenorientierung zum Gay Beach via Riu ↗
Welche Kiosknummer stimmt? Viele kennen den Treffpunkt noch als „Kiosk 7“. Der lokale Gay-Guide beschreibt ihn seit der Änderung Ende 2022 zwischen Kiosk 5 und 6. Beide Bezeichnungen begegnen euch deshalb noch in Wegbeschreibungen.
Für unsere Puppy-Gruppe: Ein guter Treffpunkt zum Zusammensitzen und Kennenlernen. Der Strand ist öffentlich und nicht abgeschirmt. Wer eine entspanntere Auszeit sucht, findet unter „Ruhe & freie Zeit“ passende Ideen – ohne Garantie, allein zu sein.
Gut zu wissen: Es gibt Liegen und Sonnenschirme zum Mieten. Nehmt Wasser mit und beachtet die Badeflaggen. Die Karte dient in den Dünen zur Orientierung; vor Ort bleibt ihr auf den freigegebenen Wegen.
Weitere Infos: Gay Maspalomas · Strand und Wegbeschreibung
Originalfoto: DunasMap · Gay Beach

Tagsüber Einkaufszentrum, abends das queere Herz von Playa del Inglés: Im Yumbo warten Bars, Terrassen, Shows und Clubs. Ideal für den ersten Drink, einen längeren Abend oder dieses klassische „Wir schauen nur mal kurz“ – und plötzlich ist es ziemlich spät.
Beste Zeit für FotosAbends zur blauen Stunde verbinden sich beleuchtete Terrassen und Restlicht im Himmel. Für Shows und Menschen vorher nach Fotoerlaubnis fragen.
Das Yumbo Centre liegt in Playa del Inglés und ist von unserer Unterkunft zu Fuß oder mit einer kurzen Taxifahrt erreichbar. Route ab Unterkunft ↗
Nicht nur für den Abend
Im Yumbo kann man auch ganz entspannt tagsüber stöbern: Mode, kleine Läden und Accessoires gehören genauso dazu wie Shops für Unterwäsche, Bademode, Harnesses, Leder und Fetishwear. Wer Lust auf ein neues Gear-Teil hat, findet hier interessante Anlaufstellen – auch ohne gleich den Abend dort zu verbringen.
Unser Shopping-Tipp: Größen und Schnitte können je nach Marke und Artikel unterschiedlich ausfallen. Deshalb lieber anprobieren, die Verarbeitung anschauen und bei Material und Preis vergleichen. Gerade bei günstiger Kleidung kann die Qualität schwanken. So findet jeder etwas, das wirklich gut passt, statt sich hinterher zu ärgern.
Die Geschäfte haben unterschiedliche Öffnungszeiten; manche öffnen erst später am Tag. Geschäfte im Yumbo ansehen ↗
Welcher Abend passt zu uns?
WunderBar: Cocktails auf der Terrasse, Musik und Themenabende wie Eurovision oder Retro – eine Idee zum gemeinsamen Ankommen. WunderBar ansehen ↗
Six Pack Zone: Mehrere Gay-Bars direkt nebeneinander auf der unteren Ebene des Yumbo. Gut für einen lockeren Start in den Abend: Wir können dort gemeinsam draußen sitzen und später spontan weiterziehen. Six Pack Zone ansehen ↗
Sparkles: Drag, Comedy und Bühnenshows. Wenn wir als größere Runde zusammen sitzen möchten, lohnt sich eine Tischanfrage. Shows & Reservierung ↗
Cruise Bar: Eine etablierte Bear-, Leather- und Cruising-Bar im Yumbo für einen bewusst erwachsenen Abend. Ob Gear, Stimmung und Veranstaltung zu euch passen, klärt ihr direkt beim Lokal. Zustimmung, persönliche Grenzen und Hausregeln sind selbstverständlich. Infos zur Cruise Bar ↗
TOM’s Cruising Bar: Eine Men-only Cruising-Bar im Yumbo mit Terrasse und separaten Cruising-Bereichen. Eher eine Option für später am Abend und nur für diejenigen, die bewusst Lust auf eine deutlich erwachsenere Atmosphäre haben. TOM’s ansehen ↗
Für den Abend braucht es keinen Masterplan: erst ein Drink auf der Terrasse, dann vielleicht eine Show oder eine Bar. Und aus „Wir bleiben wirklich nur kurz“ ist hier vermutlich schon öfter Mitternacht geworden.
Gut zu wissen: Das Yumbo ist ein öffentlicher Treffpunkt mit sehr unterschiedlichen Bars und Locations. Welche davon für uns interessant sind, hängt vom Abend und vom jeweiligen Programm ab.
Bild: Gay Places · Yumbo Centre
Walkis persönlicher Tipp · Puppy-Community
Im Yumbo ist NOXON für unsere Gruppe besonders interessant. Aus meiner eigenen Erfahrung ist dort als Puppy immer etwas los: andere Puppys treffen, ins Gespräch kommen und gemeinsam einen schönen Abend haben. Für mich gehört NOXON deshalb unbedingt zu unseren Ideen fürs Nachtleben.
Auch MASPUP organisiert Puppy-Treffen und Socials rund um die Szene. Wenn wir Lust auf Community haben, ist NOXON eine gute Anlaufstelle – gemeinsam oder in kleiner Runde. Aktuelle Events und Termine findet ihr direkt über MASPUP und die Clubseite.
Den Termin und die offiziellen Programm-Links findet ihr im Fetish-Pride-Bereich am Anfang. Gay Beach und Yumbo sind auch unabhängig von Veranstaltungen schöne Anlaufstellen für einen spontanen gemeinsamen Tag oder Abend.
INSEL ENTDECKEN
Von gemütlichem Strandtag bis wilder Küste: Mal mit Liege und Kiosk, mal mit Sand zwischen den Zehen und null Infrastruktur.
FKK bedeutet nicht automatisch Privatsphäre. Es bleiben öffentliche Strände: Abstand halten, niemanden ungefragt fotografieren und Schutzregeln respektieren. Den Gay Beach Maspalomas findet ihr bereits im Community-Kapitel.
Vulkanfels, Salzwasser und Atlantikblick: Jeder Pool hat seinen eigenen Charakter. Bei starker Brandung, roter Flagge oder einer Sperrung bleiben wir selbstverständlich draußen.

Drei verbundene Meerwasserbecken direkt bei Puerto de las Nieves, dazu Lavafelsen und der Blick auf die Nordwestküste. Vom Atlantik durch markante Pfeiler und die Felsküste abgeschirmt – ein Badestopp mit ziemlich beeindruckender Kulisse.
Beste Zeit für FotosSpäter Nachmittag bis kurz vor Sonnenuntergang: Das warme Licht betont Lavafelsen, Becken und die Kulisse von Agaete. Für klare Wasserfarben etwas früher kommen; bei Brandung immer aus sicherer Position fotografieren.
Zugang & Planung: Vom Hafen Puerto de las Nieves könnt ihr zu Fuß zu den Becken gehen; alternativ gibt es Parkmöglichkeiten in der Nähe. Vor Ort gibt es Solariumflächen, einen Kinderbereich und kurze Wege – deshalb lässt sich Las Salinas sehr gut mit Hafenbummel und Essen verbinden.
Ausstattung: Parken · Solarium · Kinderbereich · Puerto de las Nieves mit Gastronomie in der Nähe.
Baden & Sicherheit: Die offizielle Empfehlung nennt mittlere Tide und mäßigen Wellengang. Bei Brandung oder Sperrungen nicht auf Außenmauern bzw. nasse Felskanten gehen.
Route öffnen ↗ Zum Ortsprofil →
Mehr Infos: Offizielle Pool-/Ortsinformationen ↗

Zwei ruhige Meerwasserbecken in einer rauen, wenig bebauten Küstenlandschaft. Es gibt flache Bereiche, aber auch Stellen mit bis zu etwa drei Metern Tiefe; das Wasser wird regelmäßig vom Atlantik erneuert.
Beste Zeit für FotosVormittag bis früher Mittag für klares Wasser und gut ausgeleuchtete Becken. Bei starkem Wellengang nicht für das Foto näher an die Außenkante gehen.
Zugang & Planung: Vom Parkplatz sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Es gibt ein großes Solarium und Handläufe am Einstieg, aber deutlich weniger Infrastruktur als an urbanen Badeplätzen. Badeschuhe sind auf dem rauen Untergrund sinnvoll.
Ausstattung: Parken · Solarium · Handläufe; insgesamt wenig Infrastruktur direkt am Pool.
Baden & Sicherheit: Mittlere Tide eignet sich für die Becken besonders. Die offene Nordküste kann starken Wellengang haben; bei rauer See nicht baden und Abstand zur Außenkante halten. Vor dem Baden immer den aktuellen Meerzustand prüfen.
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Zwei große, ausgebaute Meerwasserbecken mit ungewöhnlich guter Infrastruktur für die Nordküste. Das größere Becken ist laut Tourismusportal ungefähr 75 × 45 Meter groß; zusätzlich gibt es sandige Bereiche.
Beste Zeit für FotosSpäter Vormittag bis früher Nachmittag für klare Wasserfarben. Für weichere Küstenstimmung lohnt sich auch der spätere Nachmittag – Sicherheit und Wellengang gehen immer vor Licht.
Zugang & Planung: Der Standort liegt nahe der Küstenstraße. Parkplätze, Duschen, Umkleiden, Toiletten, Treppen und Restaurants machen ihn zu einem der unkomplizierteren Badestopps für eine Gruppe.
Ausstattung: Parken · Duschen · Umkleiden · WC · Solarium · Kinderbereich · Restaurants in der Nähe.
Baden & Sicherheit: Für den Charco de San Lorenzo wird Niedrigwasser empfohlen. Außerhalb der geschützten Becken kann der Wellengang stark sein; aktuelle Bedingungen vor Ort beachten.
Mehr Infos: Offizielle Pool-/Ortsinformationen ↗

Ein großer Doppelpool an der Küste von Arucas, direkt beim Küstenort El Puertillo. Die breite Felsbarriere schützt die Badezone und die Anlage wirkt deutlich großzügiger, als man vom oberen Zugang zuerst vermutet.
Beste Zeit für FotosSpäter Vormittag oder früher Nachmittag, wenn die Becken hell ausgeleuchtet sind. Vom erhöhten Promenadenbereich lässt sich die Form der Pools gut zeigen, ohne auf nasse Außenmauern zu steigen.
Zugang & Planung: Parkplätze, Solariumflächen, Restaurants und weitere Dienstleistungen liegen in der Nähe. Deshalb lässt sich Los Charcones gut mit Arucas oder einem Nordküstentag verbinden.
Ausstattung: Parken · Solarium · Kinderbereich · Restaurants und weitere Services in der Nähe.
Baden & Sicherheit: Die offizielle Empfehlung nennt mittlere Tide und überwiegend ruhiges Wasser im Becken. Auf Außenmauern und Felsen bleibt der Atlantik trotzdem maßgeblich – bei Brandung Abstand halten.
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Lokales Badeleben statt Resortkulisse: Soco Negro liegt an der langen Promenade von Arinaga, die Strand, Meerwasser-Badebereiche und Küstenweg verbindet. Wenn ihr sehen wollt, wie die Insel abseits der großen Touristenorte tickt, ist das ein schöner Stopp.
Beste Zeit für FotosFrüher Vormittag: An der Ostküste fällt das Licht günstig auf Wasser, Promenade und Felsen. Menschen am Badeplatz nur mit Einverständnis erkennbar fotografieren.
Zugang & Planung: Gut als kurzer Küstenstopp oder als Abschluss nach Agüimes. Der Bereich ist zugänglich und bietet Duschen, Toiletten sowie eine lange Promenade; in Arinaga findet ihr Gastronomie und weitere Versorgung.
Ausstattung: Barrierearmer Zugang · Duschen · WC · Promenade · öffentlicher Nahverkehr in Arinaga.
Baden & Sicherheit: Die offizielle Arinaga-Seite nennt mäßigen Wellengang und häufig Wind. Rutschige Flächen am Meer ernst nehmen und die aktuelle Brandung vor dem Einstieg prüfen.
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Meerwasserbecken mit verschiedenen Tiefen an einer sehr lokalen Küste bei Gáldar. Direkt daneben liegt eine etwa 150 Meter lange Küstenzone; die Gegend ist deutlich weniger touristisch als der Süden.
Beste Zeit für FotosSpäter Nachmittag für wärmeres Licht auf Promenade, Becken und Lavaküste; vormittags wirken die Wasserfarben klarer. Bei hoher Brandung Abstand zur offenen Meerseite halten.
Zugang & Planung: Parkplätze, Solarium und WC sind vorhanden; der Badebereich wird als zugänglich beschrieben. Die Promenade eignet sich auch für einen kurzen Küstenspaziergang und der Stopp passt gut nach Gáldar oder der Cueva Pintada.
Ausstattung: Parken · Solarium · WC · zugänglicher Badebereich · Promenade.
Baden & Sicherheit: Keine Badeaufsicht laut Tourismusportal. Es werden mittlere Tide und starker Wellengang genannt – besonders außerhalb der geschützten Becken vorsichtig bleiben.
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Mehrere geschützte Meerwasserbecken entlang der Promenade von Castillo del Romeral. Der Wellenbrecher hält einen Teil der Atlantikbewegung draußen – praktisch für eine Badepause im Süden, ohne erst den halben Urlaubstag in die Anfahrt zu investieren.
Beste Zeit für FotosVormittag für ruhiges, klares Licht auf Becken und Palmenpromenade. Gegen später kann das Licht härter werden; für das Foto nicht auf rutschige Beckenkanten ausweichen.
Zugang & Planung: Parkplätze und Straßenparken sind vorhanden. Rund um die Promenade liegen Restaurants und Supermärkte; am Becken gibt es Solariumflächen und einen Bereich für Kinder. Sandstrand-Atmosphäre ist hier nicht das Thema – eher Meerwasserbecken und Promenade.
Ausstattung: Parken · Solarium · Kinderbereich · Restaurants · Supermärkte im Ort.
Baden & Sicherheit: Die offizielle Empfehlung nennt mittlere Tide und ruhiges Wasser innerhalb der geschützten Becken. Trotzdem vor jedem Bad Wind, Brandung und lokale Sperrhinweise prüfen.
Mehr Infos: Offizielle Pool-/Ortsinformationen ↗
Ruhigere Buchten, dunkle Küsten und naturbelassene Abschnitte – von leicht erreichbar bis deutlich abgelegen.

Eine kleine, naturbelassene Bucht mit dunklem Sand zwischen Felsen. Keine große Promenade, meist wenig Infrastruktur – dafür viel Ruhe und Küste. Wer einen Kiosk in Griffweite braucht, ist hier vermutlich an der falschen Adresse.
Beste Zeit für FotosSpäter Nachmittag für weichere Kontraste zwischen Sand, Felsen und Wasser. Den unebenen Rückweg noch bei Tageslicht einplanen.
Warum hin? Die Bucht ist vor allem dann interessant, wenn wir einen ruhigeren Gegenpol zu Maspalomas, Meloneras oder Amadores suchen. Der Reiz liegt weniger in Infrastruktur als in der naturbelassenen Küste und der abgeschiedeneren Atmosphäre.
Gut kombinierbar mit: Pasito Blanco, Meloneras oder einem späteren Stopp Richtung Arguineguín. Als bewusster Strandstopp passt Montaña Arena besser als als eigener ganzer Ausflugstag.
Von unserer Unterkunft geht es westwärts in den Süden der Gemeinde. Der letzte Abschnitt zum Strand ist zu Fuß; der Kartenlink führt in die Nähe des Zugangs, nicht auf den Sand. Route ab Unterkunft ↗
Je nach Abschnitt wird die Bucht auch von FKK-Gästen genutzt. Es gibt keine verlässliche Infrastruktur oder garantierten Badebedingungen: Wellen, Strömung, Tide und Rückweg im Blick behalten.
Gut zu wissen: Vorher die Zugangsstrecke ansehen und ausreichend Wasser mitnehmen. Bei rauem Atlantik lieber nur den Küstenblick genießen.
FKK: Montaña Arena ist laut dem offiziellen Tourismusportal ein Naturstrand, an dem FKK üblich ist. Vom Parkplatz am Küstenzugang zwischen Pasito Blanco und El Pajar sind es etwa 10–15 Minuten Fußweg. Einheimische kommen ebenfalls hierher, daher ist der Strand kein verlässlicher Ort zum Alleinsein. Für Paare oder eine kleine Runde bleibt er eine reizvolle Möglichkeit nahe dem Süden.
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Dunkles Vulkangestein, Palmen im Tal und die steile Westküste: Guayedra sieht so gar nicht nach dem klassischen Südstrand aus. Je nach Jahreszeit gibt es mehr Sand oder mehr Steine. Schon die Anfahrt durch die Landschaft macht Lust, die Kamera herauszuholen.
Beste Zeit für FotosNachmittags für die Küstenkulisse; bei leichter Bewölkung bleiben dunkle Felsen und helle Brandung ausgewogener. Nicht für ein Foto an die Wasserlinie gehen.
Fahrt über die GC-1 Richtung Las Palmas und weiter auf der GC-2 nach Agaete. Plant den Zugang nach Guayedra als eigenen Fußweg ein. Der Kartenlink führt zunächst nach Agaete; der ausgewählte Strandzugang muss vor dem Losgehen feststehen. Route ab New VelSuites nach Agaete ↗
FKK: Das offizielle Tourismusportal führt Guayedra als FKK-Zone. Für Paare ist der Strand interessant, wenn ihr einen landschaftlichen Ausflug mit einer ruhigen Pause am Meer verbinden wollt. Auch hier können andere Menschen auftauchen; der Strand bietet keine abgeschlossene Privatsphäre.
Zugang und Meer: Viele Besucher kommen zu Fuß vom Zugang an der Westküstenstraße. Wählt einen geeigneten Wanderzugang, statt an unübersichtlichen Straßenkurven entlangzulaufen. Eine Schotterpiste ist keine pauschale Empfehlung für den Mietwagen. Der Strand ist wind- und wellenexponiert; bei kräftiger Brandung genießt ihr die Landschaft vom Ufer.
Für unsere Gruppe: Eine kleinere Runde macht diesen Ausflug flexibler. Nehmt Wasser, Essen und Schuhe für unebenen Untergrund mit. Zusammen mit Agaete oder Puerto de las Nieves entsteht ein schöner Nordwest-Ausflug, ohne dass ihr alles davon machen müsst.
Weitere Infos: Hello Canary Islands · Guayedra, Zugang und FKK
Originalfoto: Redondo de Guayedra

Wer den touristischen Süden kurz hinter sich lassen möchte, fährt durch das weite Tal von Veneguera bis an die abgelegene Küste. Dunkler Strand, raue Landschaft, wenig Infrastruktur. Hier ist schon der Weg ein Teil des Ausflugs – Unterhaltung aus der Natur, ganz ohne Animationsteam.
Beste Zeit für FotosSpäter Nachmittag für Struktur in den Hängen und der Küste. Die lange Rückfahrt über die Zufahrt vor Dunkelheit beginnen.
Fahrt über die GC-1 Richtung Mogán und weiter zum Dorf Veneguera. Ab dort liegt der Strand rund acht Kilometer entlang einer Schotterpiste entfernt. Der Kartenlink endet bewusst im Dorf: Klärt den aktuellen Zugang, die Eignung des Fahrzeugs und die Mietwagenbedingungen, bevor ihr die Piste einplant. Route ab New VelSuites zum Dorf Veneguera ↗
Zu zweit oder in kleiner Runde: Der abgelegene Zugang macht Veneguera zu einem schönen Ort für Ruhe. Einen leeren Strand oder Privatsphäre kann es trotzdem nicht garantieren. FKK ist dort nicht als offiziell ausgewiesen.
Der Aufwand gehört dazu: Acht Kilometer Piste sind kein kurzer Strandspaziergang. Rechnet ohne gesicherte Fahrzeuglösung mit einem erheblichen zusätzlichen Weg; plant Essen, Wasser, Sonnenschutz und Rückkehr entsprechend. Der Dorf-Kartenlink bedeutet nicht, dass ihr mit jedem Auto bis ans Meer fahren könnt.
Passt zu euch, wenn … ihr Lust auf einen bewusst geplanten Ausflug an eine abgelegene Küste habt. Für einen spontanen ruhigen Strandnachmittag ist Montaña Arena die unkompliziertere Auswahl.
Weitere Infos: Global · Veneguera und die acht Kilometer zum Strand · Gran Canaria Tourismus · das Tal von Veneguera
Originalfoto: La valigia sotto il letto · Veneguera

Güigüi ist eine abgeschiedene schwarze Sandbucht unter hohen Felswänden. Es gibt dort keine Promenade, keinen Kiosk und keine Infrastruktur – genau das macht den Ort so besonders. Der Weg verlangt Kondition und Trittsicherheit; Hin- und Rückweg sind ein ernst zu nehmender Tagesausflug.
Beste Zeit für FotosFrüh am Tag für die Wanderung starten. Nachmittags kann die Westküste schönes Seitenlicht bekommen; für Wandernde hat die Rückkehr bei Tageslicht Vorrang vor einem Sunset-Foto.
Warum hin? Güigüi ist eines der Ziele, bei denen schon der Weg Teil des Erlebnisses ist. Die Abgeschiedenheit, die hohen Felswände und die fehlende Infrastruktur machen die Bucht besonders – verlangen aber deutlich mehr Vorbereitung als fast alle anderen Strandziele im Guide.
Für unsere Gruppe: Das ist kein Programmpunkt für alle 16 Personen, sondern eher eine Option für eine kleine, wirklich wandererfahrene Runde. Wer mitgeht, sollte sich bewusst für einen langen und körperlich anspruchsvollen Tag entscheiden.
Der Kartenlink führt zum Ausgangspunkt bei Tasartico, nicht bis an den Strand. Ab unserer Unterkunft ist das eine lange Fahrt in den Westen; ab dort geht es zu Fuß auf einer anspruchsvollen, steilen Strecke weiter. Route ab Unterkunft ↗
Wer nicht wandern möchte, kann nach einer seriösen Bootsausfahrt mit bestätigtem Ablegeort und Seegang fragen. Wasser, Essen, Sonnenschutz und Offlinekarte mitnehmen; Rückfahrt und Tageslicht großzügig planen. Baden ist nur bei passenden Bedingungen sinnvoll.
Gut zu wissen: Nicht mit einer spontanen Strandrunde verwechseln. Für die Gruppe ist das eher eine Option für die besonders Wanderlustigen.
Bild: Federica Zane · Wikimedia Commons · Bildnachweis auf der Dateiseite
Mehr Infos: Wikimedia Commons · Fotos und Zugangsinformationen

Am Confital endet die Stadt nicht abrupt, sondern wird rau: dunkle Lava, Meerwasserbecken, offene Atlantikblicke und ein Weg entlang der Küste. Der Ort fühlt sich viel wilder an als Las Canteras, obwohl die Hauptstadt direkt hinter euch liegt.
Beste Zeit für FotosSpäter Nachmittag bis Sonnenuntergang für warme Felskanten und Meerblick. Die Perspektive vom sicheren Weg aus wählen.
Die Anfahrt führt von den Bungalows in den Norden bis zur Halbinsel La Isleta. Je nach Zugang parkt ihr an ausgewiesenen Stellen und geht den Rest zu Fuß. Route ab Unterkunft ↗
Die Küste ist ungeschützt, Badesicherheit hängt stark von Wind und Wellen ab. Der historische Bunkerbereich wurde 2026 gesichert und darf nicht betreten werden; genießt die Gegend von öffentlichen Wegen aus.
Gut zu wissen: Eine schöne Ergänzung zu Las Canteras für Küstenfans; bei starkem Wellengang lieber Spaziergang statt Baden.
Bild: Surfing the Planet · El Confital
Mehr Infos: Weitere Hinweise zu El Confital

Diese kleine, von dunklen Felsen geprägte Küste ist eine Alternative zu den langen Sandstränden im Süden. Der Atlantik wirkt hier unmittelbarer, und wer gern am Wasser sitzt, findet einen ruhigeren Rahmen für einen kurzen Stopp.
Beste Zeit für FotosMorgens für ruhige Küstenansichten und weichere Kontraste. Dunkle Felsen nicht mit überbelichtetem Himmel kombinieren; leicht bewölktes Wetter hilft.
Von Playa del Inglés fahrt ihr ostwärts Richtung San Agustín. Der Strand liegt unterhalb der Küstenstraße; der Kartenlink zeigt den Zugang. Route ab Unterkunft ↗
Der Zugang und der Einstieg ins Wasser sind steinig; Badeschuhe sind hilfreich. Vor dem Baden auf Wellengang und Warnflaggen achten.
Gut zu wissen: Kann mit San Agustín oder einem Küstenspaziergang kombiniert werden.
↗ In Telegram teilenEinfacher baden, mehr Infrastruktur und kürzere Wege – gut für entspannte Strandtage ohne große Vorbereitung.

Goldener Sand, Cafés, Bars und das Leben der Hauptstadt direkt daneben: Las Canteras ist Strand und Stadtbummel in einem. Bei ruhiger See schützt das vorgelagerte Riff La Barra Teile des Wassers wie eine Lagune, während draußen der Atlantik ordentlich Wellen macht.
Beste Zeit für FotosMorgens gibt es oft weicheres Licht am Stadtstrand; zum Sonnenuntergang färbt sich der Himmel über dem Atlantik.
Von Playa del Inglés geht es über die GC-1 in die Hauptstadt. Parkt am Rand der Promenade oder fahrt mit dem Bus bis Las Palmas und erkundet Strand und Viertel zu Fuß. Route ab Unterkunft ↗
Die Bedingungen unterscheiden sich je nach Abschnitt und Gezeiten. Achtet auf Flaggen, Zugang und Strömung; wer nicht baden möchte, hat mit der Promenade und den Sonnenuntergängen trotzdem einen starken Stadtmoment.
Gut zu wissen: Mit Vegueta und Poema del Mar kombinierbar, aber jedes Ziel hat genug für einen eigenen gemütlichen Stopp.
Foto: Hello Canary Islands · Las Canteras
Mehr Infos: Gran Canaria Tourismus · Strände

El Perchel ist eine gute Kombination aus Strandpause und Fischerdorf. Der Badebereich bei Arguineguín ist familienfreundlich ausgebaut; danach kann man durch den Ort ziehen, einen Kaffee trinken oder essen gehen. Man muss sich im Urlaub ja nicht zwischen Meer und gutem Essen entscheiden.
Beste Zeit für FotosSpäter Nachmittag für Hafen- und Küstenstimmung; danach kann die blaue Stunde mit den Lichtern des Ortes reizvoll sein.
Von Playa del Inglés fahrt ihr über die GC-1 nach Arguineguín. Die Route führt zum Strandzugang nahe des Ortszentrums. Route ab Unterkunft ↗
Vor dem Baden auf aktuelle Wasser- und Wellensituation achten. Wenn wir in mehreren kleinen Runden unterwegs sind, stimmen wir die Rückfahrt vorher ab.
Gut zu wissen: Eine unkomplizierte Westküstenoption, wenn euch nach Meer ist, aber nicht nach einem großen Ausflug.
Bild: La Provincia · El Perchel
Mehr Infos: La Provincia · Wiedereröffnung der Playa El Perchel

Strandpause im Südwesten
Helle Strandfläche, geschützte Bucht und Gastronomie direkt dabei – Amadores macht es einem ziemlich leicht, einfach mal einen entspannten Strandtag einzulegen. Nur bei der Parkplatzsuche lieber etwas Geduld mitbringen: Die ist hier manchmal die eigentliche Aktivität.
Beste Zeit für FotosVormittags für die helle Bucht und Wasserfarben, später am Tag für weichere Kontraste. Für eine Übersicht vom öffentlich zugänglichen Küstenweg fotografieren.

Baden und Wassersport
Heller Sand, Palmen und die touristisch erschlossene Küste machen Anfi zu einer bequemen Alternative zum Naturstrand. Gut für eine Runde, in der manche baden und andere eine Aktivität buchen möchten. Aktivitäten separat reservieren. Parken und Fußweg zum Strand einplanen; für Fotos eher früh kommen.
Beste Zeit für FotosVormittags für helle Strand- und Wasseransichten. Palmen oder den Anleger als Vordergrund nutzen; Strandgäste nicht ungefragt in den Mittelpunkt stellen.
INSEL ENTDECKEN
Dünen, Faro, Promenaden und kleine Abstecher direkt vor unserer Haustür. Nicht jeder Ausflug braucht ein großes Frühstückspaket.
MASPALOMAS IM WANDEL
Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war der Süden viel weniger bebaut. Ein internationaler Ideenwettbewerb 1961 gab der touristischen Entwicklung einen großen Schub; 1962 begann der Ausbau an der Südküste, zunächst rund um San Agustín. So entstanden nach und nach die Ferienorte, in denen wir heute unterwegs sind – zwischen Playa del Inglés, Maspalomas und Meloneras.
Das sieht man dem heutigen Urlaubstrubel nicht unbedingt an. Zwischen Hotels, Dünen und älteren Siedlungen liegen aber verschiedene Kapitel derselben Geschichte. Maspalomas war eben nicht schon immer ein Meer aus Liegestühlen. Zur Entwicklung des Tourismus ↗
Die Klassiker direkt vor unserer Haustür – ideal für kurze Wege, Sonnenuntergang und einen entspannten Abend.
Goldene Dünen, dahinter der tiefblaue Atlantik und Palmen am Horizont – und plötzlich fühlt sich Gran Canaria wie eine andere Welt an. Frühmorgens oder am späten Nachmittag ist das Licht besonders schön. Spätestens hier dürfte auch der letzte von uns merken: Ja, wir sind wirklich im Urlaub.
Beste Zeit für FotosSpäter Nachmittag bis Sonnenuntergang: tiefes Licht zeichnet lange Schatten und macht die Dünenformen sichtbar. Auf markierten Wegen bleiben – das Gebiet ist geschützt.
Zu Fuß ab unseren Bungalows: Von der Avenida de Alemania 32 geht ihr zum Riu Palace Maspalomas am südlichen Ende der Avenida de Tirajana. Der Durchgang durch die Lobby führt zum Dünenaussichtspunkt, dem Mirador de las Dunas. Von dort startet ihr auf den ausgewiesenen Wegen in die Dünen. Fußweg ab New VelSuites zum Riu Palace ↗
Schöne Kombination: früh durch die Dünen laufen, danach ans Meer und später am Faro den Abend ausklingen lassen. Bleibt auf den ausgewiesenen Wegen und nehmt Wasser und Sonnenschutz mit.
So findet ihr den Einstieg: Durch den Hoteldurchgang gelangt ihr zunächst zum Aussichtspunkt, noch nicht direkt zum Meer. Für den Strand folgt ihr den markierten Wegen mit Holzpfählen. Der Sand macht das Gehen anstrengender als eine Promenade: Wasser, Sonnenschutz und geeignete Schuhe machen den Spaziergang angenehmer. Pool- und Gästebereiche gehören nicht zu diesem Durchgang; durch das Hotel geht ihr bekleidet.
Naturwissen
Die Dünen werden durch Wind und Sandtransport fortwährend verändert. Zusammen mit der geschützten Lagune La Charca und dem Palmenhain bilden sie ungewöhnliche Lebensräume direkt am Atlantik. Das ist keine beliebige Sandfläche, sondern empfindliche Natur – deshalb unbedingt auf den ausgeschilderten Wegen bleiben.
Foto: Salut Îles Canaries · Gebietsinformationen: Hello Canary Islands
Zum Zugang: Gran Canaria Tourismus · Aussichtspunkt über die Hotellobby
Der Faro ist für uns ein schönes Ziel für einen entspannten Abend am Wasser. Direkt daneben liegt die geschützte Charca de Maspalomas mit dem Paseo de la Charca – ein ruhiger Spazierweg zwischen Lagune, Palmen, Dünen und Meer. Gerade dieser kurze Abschnitt eignet sich schön für Vogelbeobachtung, einen entspannten Spaziergang und als Verbindung zwischen Faro, Strand und Dünen.
Beste Zeit für FotosFür den Faro wirken spätes Nachmittagslicht und die blaue Stunde besonders schön. An Charca und Paseo de la Charca lohnt sich zusätzlich der Morgen: ruhigeres Licht, weniger Betrieb und gute Chancen auf Vögel am Wasser.
Der Faro steht am südlichen Ende von Maspalomas; Charca und Paseo de la Charca liegen direkt daneben. Vom Dünengebiet gelangt ihr über die freigegebenen Wege und am Strand entlang dorthin. Der Weg führt teilweise durch Sand. Mit dem Auto gebt ihr „Faro de Maspalomas“ ins Navi ein und plant Zeit für Parkplatzsuche ein. Route ab Unterkunft ↗
Unser Tipp: Kommt am späten Nachmittag, dreht eine Runde an der Lagune und bleibt zum Sonnenuntergang. Mit etwas Glück entdeckt ihr Vögel am Wasser – am besten aus ruhiger Entfernung.
In Meloneras ist der Spaziergang schon der halbe Ausflug: direkt am Atlantik entlang, unterwegs einen Drink mit Meerblick und irgendwann verschwindet die Sonne hinter der Küste. Kein Zeitplan, keine Stoppuhr – einfach schauen, wie weit die Füße tragen.
Beste Zeit für FotosZur Golden Hour leuchtet die Promenade warm, danach entsteht zur Blue Hour ein schöner Kontrast zwischen Meer und Lichtern.
Meloneras beginnt westlich des Faro. Am einfachsten startet ihr am Leuchtturm und folgt der breiten Uferpromenade Richtung Westen. Ihr könnt jederzeit umdrehen oder in einem Café eine Pause machen – die Runde braucht keine feste Wanderplanung. Route ab Unterkunft ↗
Passt gut dazu: Faro, Charca und ein gemeinsames Abendessen. Bei stärkerem Wind kann es auf den offenen Abschnitten frisch werden.
Foto: Everydaylife by Sandra
Weil wir in Maspalomas wohnen, müssen nicht alle Ziele ein halber Tagesausflug sein. Diese drei Ideen lassen sich unkompliziert morgens, zwischendurch oder vor dem Abendprogramm einbauen.
MEER & SPAZIERGANG
Der Küstenweg verbindet Abschnitte von San Agustín, Playa del Inglés und Maspalomas. Ihr könnt einfach irgendwo einsteigen, ein Stück am Meer entlanglaufen und wieder zurückgehen – ohne daraus eine feste Wanderung machen zu müssen.
GRÜN & RUHIG
Ein kleiner botanischer Garten mitten im Feriengebiet – mit Palmen, Kakteen, tropischen und subtropischen Pflanzen. Kein großes Ausflugsziel, sondern eher eine ruhige grüne Pause zwischen Strand, Pool und Abendprogramm.
LOKALER ALLTAG
Ein Bummel über den Wochenmarkt bringt Abwechslung zwischen Strand und Pool: An den Ständen gibt es unter anderem Kleidung, Taschen, Pflanzen, Schmuck und kleine Mitbringsel. Ihr könnt einfach vorbeischauen und anschließend den Tag im Süden weiter genießen.
Wenn wir einen unkomplizierten Tag mit Spaß, Tieren oder Wasser verbringen möchten.
Rutschen, Wasser und ein bisschen Adrenalin: Im Aqualand darf der innere Spieltrieb ruhig Auslauf bekommen. Manche stürzen sich auf die schnellsten Rutschen, andere suchen lieber die entspannte Ecke – Hauptsache, jeder hat seinen Spaß.
Beste Zeit für FotosZu Beginn des Besuchs für Übersichten mit weniger Betrieb. Beim Rutschen nur ausdrücklich erlaubte Kameras nutzen; lieber vor oder nach der Fahrt fotografieren.
Der Wasserpark liegt im Hinterland von Maspalomas, oberhalb des Küstenbereichs. Gebt „Aqualand Maspalomas“ ins Navi ein; für die Gruppe ist ein gemeinsames Taxi oder ein vorab geklärter Transfer oft entspannter als mehrere einzelne Fahrten. Route ab Unterkunft ↗
Vorab beachten: Vergleicht die Ticketoptionen auf der Parkseite und plant Zeit für Umkleiden, Schließfächer und Pausen ein.
Foto: Headout · Preise/Regeln: Aqualand Maspalomas
Nach Sand und Strand überrascht euch hier ein grünes Tal voller Palmen und subtropischer Pflanzen. Der Park schlängelt sich durch eine Schluchtlandschaft und fühlt sich ganz anders an als die Küstenorte. Nehmt euch Zeit zum Entdecken und schaut vor dem Besuch, welche Bereiche und Programme an eurem Tag geöffnet sind.
Beste Zeit für FotosVormittags für weichere Schatten zwischen Pflanzen. Tiere ohne Blitz fotografieren; bei Vorführungen die Regeln des Parks beachten.
Der Park liegt im Barranco de los Palmitos. Ab den New VelSuites dauert die Fahrt mit Auto oder Taxi je nach Verkehr etwa 15–25 Minuten. Es gibt außerdem Busverbindungen; die offizielle Parkseite nennt unter anderem Linie 45 ab Playa del Inglés und Linie 70 ab Faro de Maspalomas. Route ab Unterkunft ↗
Passt gut dazu: ein ruhigerer Ausflugstag; der Park liegt nicht an der Promenade und erfordert Transfer oder Mietwagen.
INSEL ENTDECKEN
Wasser, Wind und ordentlich Bewegung. Wer nach dem ersten Adrenalinschub wieder an den Pool möchte, darf natürlich.
Schnell, aktiv oder entspannt: Wir wählen je nach Lust und Wetter.
Fahrtwind im Gesicht, Atlantik unter euch und die Küste aus einer anderen Perspektive: Eine geführte Jet-Ski-Tour bringt ordentlich Schwung in den Urlaub. Je nach Anbieter startet ihr bei Anfi del Mar oder Puerto Rico; Einweisung und Sicherheitsausrüstung gehören dazu. Die Frisur ist danach vermutlich Nebensache.
Beste Zeit für FotosVor dem Start oder nach der Rückkehr am Steg fotografieren. Auf dem Wasser nur sicher befestigte und vom Anbieter erlaubte Kameras nutzen.
Die Touren starten meist an der Südwestküste, zum Beispiel bei Anfi del Mar oder Puerto Rico. Das liegt westlich von Maspalomas und ist über die GC-1 gut erreichbar. Wichtig: Erst den Treffpunkt des gebuchten Anbieters bestätigen lassen – „Puerto Rico“ und „Anfi“ sind nicht derselbe Strand. Route ab Unterkunft ↗
Für die Gruppe: Klärt beim Anbieter, wie viele Personen gleichzeitig teilnehmen können und ob Mitfahren zu zweit möglich ist. Meer und Wind entscheiden über den tatsächlichen Ablauf.
Foto: Gran Canaria Despedidas · Aktivitätenübersicht: Maspalomas Tourismus
Wer es auf dem Wasser etwas gemütlicher angehen möchte, kann SUP oder Kajak ausprobieren. Je nach Anbieter geht es geführt an der Küste entlang, mit Einführung aufs Brett oder sogar gemeinsam auf ein großes Teamboard. Bei Wind und Wellen merkt man allerdings schnell: „Entspannt“ ist relativ.
Beste Zeit für FotosEin ruhiger Vormittag eignet sich für Spiegelungen und klare Küstenbilder. Kamera wasserdicht sichern; während des Paddelns geht die sichere Haltung vor.
SUP- und Kajaktouren starten an verschiedenen Stränden im Süden und Südwesten. Bucht den Termin mit festem Treffpunkt, denn je nach Wetter kann der Anbieter den Startstrand anpassen. Für eine größere Gruppe ist eine geführte Tour die einfachste Möglichkeit, gemeinsam aufs Wasser zu gehen. Route ab Unterkunft ↗
Vorab klären: Startstrand, Schwimmkenntnisse, Ausrüstung, Gruppenformat und wetterbedingte Absage. Nur an freigegebenen Stellen starten.
Foto: GetYourGuide
Surfen, Windsurfen, Tauchen und Schnorcheln zeigen den Atlantik von zwei völlig unterschiedlichen Seiten.
Auf Gran Canaria gehören Wind und Wellen zum Erlebnis. Pozo Izquierdo ist ein legendärer Windsurf-Spot, an dem sich erfahrene Rider in die Brandung stürzen. Wenn ihr neu einsteigt, macht eine Unterrichtsstunde bei einer lokalen Surfschule daraus einen sicheren und richtig spaßigen Start. Die passende Küste richtet sich nach Wind und Wellengang des Tages.
Beste Zeit für FotosVom Ufer bei seitlichem Licht fotografieren, damit Spritzwasser und Wellenkonturen sichtbar werden. Der Kurs richtet sich nach Wind und Wellen, nicht nach dem Fotolicht.
Pozo Izquierdo liegt an der Ostküste, südlich von Vecindario. Es ist ein bekanntes Windsurf-Revier mit kräftigem Wind und eher ein Ziel für Erfahrene. Einsteiger sollten eine Schule und den für den Kurstag empfohlenen Strand direkt mitbuchen; der passende Spot hängt von den Bedingungen ab. Route ab Unterkunft ↗
Einsteiger: eine Unterrichtsstunde bei einer lokalen Schule buchen. Erfahrene: vorab Bedingungen und Regeln des jeweiligen Spots prüfen.
Foto: PWA World Tour, Pozo Izquierdo · Spots: Offizielle Tourismusseite
Unter der Wasseroberfläche beginnt eine ganz andere Insel: vulkanische Felsen, Fischschwärme und die stille Weite des Atlantiks. Wer noch nie getaucht ist, kann mit einem begleiteten Schnuppertauchgang starten; Erfahrene sprechen mit dem Tauchzentrum die passende Tour ab. Auch beim Schnorcheln erlebt ihr die Küste aus einer neuen Perspektive.
Beste Zeit für FotosFür Unterwasserbilder zählen Sicht und ruhige Bedingungen mehr als Golden Hour. Die Tauchbasis wählt das Zeitfenster; Tiere nicht bedrängen und keine Korallen oder Felsen berühren.
Viele Tauchzentren starten im Südwesten, etwa in Puerto Rico oder Mogán. Bucht zuerst die passende Tour; der Anbieter nennt euch danach den genauen Treffpunkt und die Uhrzeit. So vermeidet ihr, zum falschen Hafen oder Tauchzentrum zu fahren. Route ab Unterkunft ↗
Standorte: Anbieter sitzen unter anderem im Süden bei Mogán und Puerto Rico. Nur mit seriösem Anbieter, passender Ausrüstung und aktueller Wetterfreigabe ins Wasser.
Foto: Delphinus Dive Center
Rennrad, E-Bike oder Mountainbike – mit Touren für unterschiedliche Kondition und Erfahrung.
Meerblick, Serpentinen, Pinien und Bergpanorama – auf zwei Rädern bekommt ihr gleich mehrere Seiten Gran Canarias zu sehen. Rennrad, E-Bike oder Mountainbike: Die Tour sollte zur Kondition passen, nicht zum sportlichsten Mitglied der Runde. Mit Guide ist die Routenplanung auch schon erledigt.
Beste Zeit für FotosMorgens bringen seitliches Licht und kühlere Bedingungen gute Voraussetzungen. Nur an sicheren Haltepunkten fotografieren, niemals während einer Abfahrt.
Geführte Touren starten häufig in Maspalomas oder Playa del Inglés; bei einer Hochlandrunde geht es über kurvige Straßen Richtung Fataga und Ayacata. Bei der Buchung nach Strecke, Höhenmetern, E-Bikes und getrennten Leistungsgruppen fragen – so fährt niemand über oder unter seinem Niveau. Route ab Unterkunft ↗
Wichtig: Das Straßennetz ist kurvig und Höhenmeter summieren sich schnell. Für eine gemischte Gruppe sind geführte Touren mit getrennten Leistungsgruppen sinnvoll. Trails nur auf freigegebenen Wegen befahren, Helm und Licht mitnehmen und Wasser einplanen.
Foto: BIKE Magazin · Trailguide Gran Canaria
Ayagaures: Als Rundtour ab Süden grob 30–45 km und 500–900 Höhenmeter, je Schleife. Mittel bis anspruchsvoll; Asphalt, Anstiege und Abfahrten. Früh starten, 3–5 Stunden mit Pausen. E-Bike kann helfen, ersetzt aber keine sichere Abfahrtstechnik.
Degollada de las Yeguas / Fataga: Je Umkehrpunkt grob 35–60 km und 700–1.200 Höhenmeter. Sportliche Straßenrunde mit Verkehr und wenig Schatten. Für trainierte Fahrer, 4–6 Stunden; ausreichend Wasser und keine lange Mittagspause in praller Sonne.
Tejeda / Pico de las Nieves: Hochlandrunde mit organisiertem Transfer als Ausgangspunkt. Je Auswahl etwa 30–60 km und 800–1.500 Höhenmeter; anspruchsvoll, kühler in der Höhe. Kleine Leistungsgruppe, 4–6 Stunden. Guayadeque ist ebenfalls eine steile Talrunde, kein lockerer Küstenspaziergang auf Rädern.
Diese Bandbreiten beschreiben Tourideen, keine vermessenen GPX-Routen. Vor Zusage Strecke, Höhenprofil, Untergrund und Rücktransport mit dem Verleih festlegen. Niemand muss dieselbe Runde fahren.
Lieber ruhig an der Küste paddeln, zum ersten Mal auf ein Surfbrett steigen oder mit einem Buggy losziehen? Hier könnt ihr die Möglichkeiten vergleichen. Tippt auf eine Aktivität für Orte, Zeitbedarf und Hinweise.
Las Canteras / La Cícer · 2–3 Std. Kurs, halber Tag mit Anfahrt
Für Einsteiger mit Schule. El Confital ist wegen Untergrund und Wellen kein pauschaler Anfängerplatz.
Ostküste, nach Schulwahl · 3–4 Std. für einen Einstieg
Pozo Izquierdo passt als starker Windsurfspot vor allem zu Erfahrung. Für Kitesurf-Anfänger legt eine Schule den geeigneten erlaubten Schulungsort fest.
Anfi, Puerto Rico, Mogán · 2–4 Std.
Ruhige Bedingungen sind wichtiger als der Wunschstrand. Eine geführte Runde kann auch für Anfänger passen; Schwimmfähigkeit und Anforderungen vorher klären.
Arinaga / El Cabrón, Südküste · 3–5 Std. mit Einweisung
Schnuppertauchen nur mit Basis und Eignungsprüfung, anspruchsvolle Tauchplätze entsprechend Qualifikation. Für Schnorcheln ruhige Ein- und Ausstiege wählen.
Südwestküste · 2–3 Std. insgesamt
Geführte Ausfahrt, Einweisung und Wetterfenster einplanen. Fahrer- und Mitfahrerbedingungen direkt beim Anbieter prüfen.
Anfi, Puerto Rico, Taurito, Mogán · 1–2 Std. Zeitblock
Kurze Aktivität mit Warte- und Bootszeit. Towables sind körperlich ruppiger; vorab Belastung und Mitfahrregeln klären.
nach aktuellem Anbieterangebot · 1–3 Std. Zeitblock
Nicht an jedem Strand verfügbar. Termin, Einführung und Übungszeit vorab bestätigen lassen; Balance und Kondition spielen eine Rolle.
Buggy: Ein aktuell recherchierter Anbieter bietet 1,5–2 Stunden reine Offroad-Tour oder 2,5 Stunden mit Straßen- und Offroad-Anteil. Fahrer benötigen dort den originalen gültigen Führerschein Klasse B; Mitfahrer keinen. Mit Transfer und Einweisung etwa einen halben Tag freihalten. Staub, Unebenheiten und offene Fahrzeuge gehören zum Erlebnis.
Quad: Sitzposition und Fahrzeugbeherrschung unterscheiden sich vom Buggy. Streckenanteil, Führerscheinklasse, Mindestalter und Mitfahrerzulassung vor der Buchung beim Anbieter klären. Inklusive Einweisung und Organisation könnt ihr mit etwa 3–4 Stunden rechnen.
Can-Am / Ryker: Ryker sind eher eine Straßen-Touridee als eine Offroad-Alternative. Ob ein passendes Angebot verfügbar ist, hängt vom aktuellen Anbieterangebot ab; Route, Führerscheinanforderungen und Fahrzeug deshalb vor der Buchung bestätigen lassen.
Für unsere Gruppe früh gemeinsam anfragen; Fahrer und Beifahrer müssen nicht dieselben sein. Geschlossene Schuhe, Wasser und staubverträgliche Kleidung mitnehmen. Nur auf der freigegebenen Anbieterroute fahren.
Recherchiertes Buggy-Angebot & Voraussetzungen ↗INSEL ENTDECKEN
Serpentinen, Felsen, kleine Dörfer und Aussichten, bei denen die Kamera schneller draußen ist als geplant.
Roque Nublo, Pico de las Nieves und starke Panoramen auf dem Weg ins Inselinnere.
Der riesige Fels steht plötzlich vor euch – und mit jedem Schritt öffnet sich der Blick weiter über die Bergwelt. Der Roque Nublo erhebt sich auf 1.813 Metern im Inselzentrum; der markante Monolith selbst ragt fast 90 Meter über seine Basis. An klaren Tagen reicht der Blick bis zum Teide auf Teneriffa. Der Weg führt durch Hochlandvegetation und über felsiges Gelände bis zum Aussichtspunkt – eine der Wanderungen, die das Inselinnere sofort verständlich machen. Plant Anfahrt, Zugang und Wanderung als gemeinsamen Tagesausflug.
Beste Zeit für FotosMorgens ist das Licht oft klarer und die Wege sind kühler; Wolken können den Gipfel schnell einhüllen. Wetterlage am selben Tag prüfen.
Der Roque Nublo liegt im zentralen Hochland. Fahrt nicht einfach bis zum Wanderweg und sucht dort einen Parkplatz: Der Zugang wird gesteuert, Reservierung und organisierte Anreise sind derzeit Teil der Planung. Prüft für unseren Reisetermin die offizielle Reservierungsseite; die aktuelle Regelung sieht Shuttle- bzw. Park-and-ride-Optionen vor. Route ab Unterkunft ↗
Zugang: Für den Naturraum gelten inzwischen Vorabreservierungen, zeitlich begrenzter Zugang und organisierte Anreiseoptionen. Parken direkt am Start ist eingeschränkt. Vor der Abfahrt Reservierung, Shuttle und aktuelle Regeln auf den offiziellen Seiten prüfen. Aktuellen Zugang & Reservierung prüfen ↗
Foto: Gran Canaria Info · Fakten und Zugang: Offizielle Tourismusseite

Ein natürlicher Felsbogen rahmt Roque Nublo ein – und bei klarer Sicht schaut sogar der Teide auf Teneriffa mit ins Bild. Der kurze Weg macht daraus einen großartigen Fotostopp. Die Landschaft liefert die Kulisse, wir müssen eigentlich nur noch die Kamera ruhig halten.
Beste Zeit für FotosVormittags bei klarer Sicht den Felsbogen als Rahmen nutzen. An sichere Wegführung halten; keine zusätzliche Kletterei für einen Bildausschnitt.
Von der Küste geht es über kurvige Bergstraßen Richtung Ayacata. Der Kartenlink führt zum Aussichtspunkt beziehungsweise Wandergebiet; prüft vor Ort die ausgewiesenen Zugänge. Route ab Unterkunft ↗
Der Felsboden kann uneben sein und der Wind oben kräftig. Bleibt auf dem markierten Pfad, tretet nicht auf die Felsenkante und rechnet mit Wolken, die den Blick rasch verändern können.
Gut zu wissen: Roque Nublo, Tejeda oder Pico de las Nieves lassen sich gut mit diesem Stopp verbinden.
Bild: Hello Canary Islands · Ventana del Nublo
Mehr Infos: Offizielle Gran-Canaria-Tourismusseite

Der Aussichtspunkt gehört zu den großen Panoramamomenten Gran Canarias: Bergrücken, tiefe Schluchten und bei klarer Luft Roque Nublo und Teide liegen wie eine Inselkarte vor euch. Der Name klingt nach Gipfel, aber der beste Grund für den Stopp ist die Aussicht – nicht ein langer Aufstieg.
Beste Zeit für FotosSpäter Nachmittag für gestaffelte Bergsilhouetten; bei Gegenlicht mit der Sonne außerhalb des Bildes beginnen. Vorher Wolkenlage prüfen und Rückfahrt im Dunkeln bewusst planen.
Die Fahrt führt von Playa del Inglés über die GC-60 und weiter in die Bergregion. Der Mirador liegt hoch oben; plant Zeit für Serpentinen und Wetterwechsel ein. Route ab Unterkunft ↗
In der Höhe kann es deutlich kühler und windiger sein als am Strand. Bei Wolken oder Calima lohnt sich ein späterer Versuch; Sicht und Farben sind hier Teil des Erlebnisses.
Gut zu wissen: Gut mit Roque Nublo, Tejeda und Degollada de Becerra kombinierbar. Nicht jede dieser Bergstraßen muss an einem Ausflugstag zusammengezwängt werden.
Foto: Natour · Pico de las Nieves
Mehr Infos: Gran Canaria Tourismus · Aussichtspunkte

Ein erster großer Blick ins Inselinnere
Schon kurz hinter dem Süden öffnet sich die Landschaft zu einem weiten Schluchtenpanorama. Eine schöne Möglichkeit, die trockene Vulkanwelt kennenzulernen, ohne sofort eine große Hochlandrunde zu fahren. Den ausgewiesenen Aussichtspunkt nutzen; nicht auf der Fahrbahn halten. Frühes oder spätes Seitenlicht macht die Bergrücken plastischer. Passt zu Arteara oder Fataga.
Beste Zeit für FotosFrühes oder spätes Seitenlicht macht die Schluchten und Bergrücken plastischer. Bei greller Mittagssonne wirken die Tiefen schnell flach.
Tejeda, Artenara und Roque Bentayga verbinden Berglandschaft, Geschichte und kanarisches Leben im Inselinneren.
Tejeda klebt mit seinen weißen Häusern an den Berghängen und bietet einen dieser Ausblicke, bei denen man automatisch stehen bleibt. Schlendert durch den Ort, probiert eine lokale Süßigkeit und nehmt euch Zeit für die Kulisse – hier schmeckt die Pause gleich doppelt gut.
Beste Zeit für FotosAm späten Nachmittag bekommen Tejeda und die Felsen ein weiches Seitenlicht; für ein freies Panorama lohnt ein klarer Tag.
Tejeda liegt mitten im Bergland. Von Maspalomas führt eine landschaftlich schöne Route über die GC-60 durch das Tal von Fataga und weiter hinauf; rechnet mit kurvigen Straßen und macht den Ort zum geplanten Pausenpunkt. Die Fahrt ist Teil des Erlebnisses, nicht bloß der Weg zum Ziel. Route ab Unterkunft ↗
Passt zusammen: Tejeda, Roque Nublo, Roque Bentayga und ein Aussichtspunkt wie Degollada de Becerra bilden einen vollen, landschaftlich starken Tag.
Foto: Traveler
Der Roque Bentayga erhebt sich wie ein Wächter über der Caldera. Der kurze Weg zum Aussichtspunkt verbindet dramatische Felslandschaft mit den Spuren der frühen kanarischen Kultur. Hier bekommt ihr beides: ein starkes Fotomotiv und einen Eindruck davon, wie eng Natur und Geschichte auf der Insel zusammenliegen.
Beste Zeit für FotosSpäter Nachmittag bis Golden Hour lässt die Felsform plastischer wirken; vom Aussichtspunkt aus die wechselnden Schatten beobachten.
Der Roque Bentayga liegt nahe Tejeda im zentralen Bergland. Fahrt zunächst nach Tejeda und folgt dann der Beschilderung zum Besucherzentrum und zum Roque. Die beiden Orte lassen sich gut verbinden, aber plant für die Bergstraße, Fotostopps und kurze Wege ausreichend Zeit ein. Route ab Unterkunft ↗
Hinweis: Die Zufahrt über Bergstraßen kostet Zeit, belohnt aber mit einer der dramatischsten Landschaften der Insel.
Foto: Wikimedia Commons · Hintergrund: Hola Islas Canarias
Artenara liegt hoch oben im Inselinneren und eröffnet weite Blicke über Schluchten und Bergkämme. Dazu kommen die in den Fels gebauten Höhlenhäuser, die bis heute zur Lebenswelt der Insel gehören. Ein Besuch fühlt sich an wie ein kleiner Schritt in eine andere Zeit – und in eine ganz andere Landschaft.
Beste Zeit für FotosSpäter Nachmittag für gestaffelte Bergrücken und warme Häuserfassaden. Bei Innenbesichtigungen von Höhlen gelten die jeweiligen Fotoregeln.
Artenara liegt hoch im Inselinneren. Von Maspalomas fahrt ihr über Fataga und Tejeda oder plant die Anfahrt als Hochlandrunde; die Straßen sind kurvig und dauern länger, als die Kilometer vermuten lassen. Der Ort lohnt sich, wenn ihr nicht nur durchfahren, sondern Aussichtspunkte und Höhlenbereiche in Ruhe ansehen wollt. Route ab Unterkunft ↗
Ausflugskombination: Artenara, Tejeda und ein Aussichtspunkt im Zentrum sind ein starker ganzer Tag für Landschaft und Kultur.
Foto: Canary Vibes · Inselinfo: Gemeinde-Guide Artenara
Zwei völlig unterschiedliche vulkanische Erlebnisse: in einen Krater hinab und durch farbige Felsen.
Der große Vulkankessel im Nordosten gehört zu den eindrucksvollsten Landschaften der Insel. Vom Aussichtspunkt öffnet sich ein weiter Blick in die Caldera; eine Wanderung hinunter und wieder hinauf macht die Dimensionen des Kraters erlebbar. Wer es kürzer halten will, bleibt am Aussichtspunkt und verbindet ihn mit Vegueta oder einem Besuch im Botanischen Garten.
Beste Zeit für FotosVormittags vor der größten Hitze; vom Kraterrand helfen seitliches Licht und etwas Vordergrund, die Dimension zu zeigen. Wolken können harte Schatten mildern.
Die Caldera liegt bei Bandama nahe Santa Brígida im Nordosten der Insel. Ab den New VelSuites rechnet ihr mit dem Auto je nach Verkehr etwa 40–55 Minuten. Für den Kraterweg am Aussichtspunkt parken und den ausgeschilderten Einstieg nutzen. Route ab Unterkunft ↗
Anspruch: Der Abstieg ist steil und der Rückweg anstrengend. Nur mit festem Schuhwerk, genügend Wasser und bei passendem Wetter gehen; Hitze, Regen oder Nässe verändern die Bedingungen. Vor Ort Hinweise und Wegsperrungen beachten.
Foto: The Independent · weitere Route: Nothing Familiar
Breite Bänder in Grün, Ocker, Rot und Grau ziehen sich durch die Felswand von Los Azulejos. Sieht aus, als hätte die Natur ihren Farbkasten ausgepackt – ganz ohne Filter. Der Stopp ist kurz, aber ideal für eine Fahrt durch den wilden Südwesten.
Beste Zeit für FotosBei tief stehender Sonne kommen die Farben der Felswände oft am stärksten zur Geltung; harte Mittagssonne wirkt flacher.
Los Azulejos liegen im südwestlichen Inselinneren an der GC-200, auf der Strecke von Mogán Richtung La Aldea. Von Maspalomas fahrt ihr zunächst westlich Richtung Mogán; danach wird die Straße kurviger. Die farbigen Gesteinsbänder sind ein kurzer, spektakulärer Stopp am Straßenrand – ideal, um die Fahrt in den Westen in ein Erlebnis zu verwandeln. Nutzt nur sichere Haltebuchten und verbindet den Halt mit Puerto de Mogán oder einer Fahrt weiter Richtung La Aldea. Route ab Unterkunft ↗
Gute Kombination: Los Azulejos, Puerto de Mogán und je nach Tagesform ein Aussichtspunkt oder ein Strandstopp. Auf der Straße sicher halten und nicht in ungesichertes Gelände klettern.
Foto und Beschreibung: Offizielle Tourismusseite Gran Canaria
Weniger Trubel, mehr Landschaft – perfekt für einen ruhigen Abschluss im Hochland.

Kiefern, Bergflanken und ein ruhiger Stausee statt Sand und Strand: An der Presa de las Niñas fühlt sich Gran Canaria plötzlich ganz anders an. Wasserstand und Farben verändern die Stimmung immer wieder. Schön für eine Pause, ohne dass gleich eine fünfstündige Wanderung daraus werden muss.
Beste Zeit für FotosMorgens bei wenig Wind für ruhigere Wasserflächen. Wasserstand und Ufer verändern das Motiv; keinen bestimmten Spiegelungseffekt erwarten.
Von Playa del Inglés fahrt ihr über Fataga und Ayacata in die Bergregion. Die Straßen sind kurvig; der Kartenlink führt zum Stausee und Rastgebiet. Route ab Unterkunft ↗
Der Wasserstand ist saisonabhängig und Baden ist nicht überall erlaubt oder sicher. Bitte die örtlichen Hinweise beachten und keinen Müll zurücklassen.
Gut zu wissen: Passt zu einer Landschaftsrunde mit Ayacata, Tejeda oder den Aussichtspunkten im Zentrum.
Bild: Hello Canary Islands · Presa de las Niñas
Mehr Infos: Hello Canary Islands · Naturgebiete
Wenn das Hochland dunkel wird, übernehmen die Sterne die Show. Eine geführte Beobachtung kann ein echtes Highlight sein – ganz ohne Clubmusik und Scheinwerfer. Im Oktober unbedingt etwas Warmes einpacken und die Rückfahrt vorher planen; Höhenluft ist kein tropischer Cocktail.
Beste Zeit für FotosEine klare Nacht mit wenig Mondlicht zeigt mehr Sterne. Mondaufgang und Monduntergang für den konkreten Abend prüfen; Stativ und warmes Oberteil mitnehmen.
Ein guter Ausgangspunkt für den Abend ist der zentrale Hochlandbereich rund um Degollada de Becerra und Tejeda. Von Maspalomas ist das eine kurvige Bergfahrt; am angenehmsten ist eine organisierte Sternentour mit klar bestätigtem Treffpunkt und Rücktransport. So könnt ihr den Himmel genießen, ohne euch nachts auf unbekannten Bergstraßen orientieren zu müssen. Route ab Unterkunft ↗
So wird es ein guter Abend: geführte Tour buchen, warme Kleidung mitnehmen und Rückfahrt vorab organisieren. Nicht nachts auf unbekannten Bergstraßen wandern oder an ungesicherten Aussichtskanten stehen.
Sternenbeobachtung: Hello Canary Islands · Llanos de Garañón
INSEL ENTDECKEN
Schluchten, Wald, Wasser und die raue Westküste. Hier merkt man ziemlich schnell, dass Gran Canaria nicht nur aus Strand besteht.
Felsformationen, Höhlen und Wasserläufe – jeweils mit ganz eigenem Charakter.
Geschwungene Felswände in Rot, Gold und Ocker – der Barranco de las Vacas ist ein ziemlich beeindruckendes Fotomotiv. Der Abschnitt selbst ist kurz; mit Agüimes dazu wird daraus ein schöner Ausflug. Die Fotos wirken spektakulär, auch wenn man nicht den halben Tag unterwegs war.
Beste Zeit für FotosFrüh am Tag für weniger Betrieb. Im engen Canyon möglichst gleichmäßig beleuchtete Felsbereiche wählen; starke Sonnenflecken im Bild vermeiden.
Von Maspalomas fahrt ihr Richtung Agüimes und weiter auf der GC-550 zwischen Agüimes und Temisas bis etwa Kilometer 14. Die Strecke dauert grob 40 Minuten. Der kleine Canyon liegt unterhalb der Straße und ist nur über einen kurzen Fußweg erreichbar; Parkraum ist sehr knapp – bitte nicht in Kurven oder auf unsicheren Seitenstreifen halten. Route ab Unterkunft ↗
Planung: Enge Zufahrt, sehr begrenzte Parkmöglichkeiten und mögliche Überfüllung machen frühe Besuche sinnvoll. Nur auf sicheren Wegen gehen und bei Regen oder Sturzflutgefahr nicht in die Schlucht. Danach lohnt sich ein Spaziergang durch die historische Altstadt von Agüimes.
Foto: Où et Quand · Wegbeschreibung: VillaGranCanaria
Rote Felswände, Höhlenhäuser und eine Straße tief hinein in die Schlucht: Guayadeque zeigt eine überraschend andere Insel. Besonders schön ist die Möglichkeit, in einem Höhlenlokal einzukehren. Erst Natur bestaunen, dann gut essen – eine Kombination mit überzeugenden Argumenten.
Beste Zeit für FotosVormittags für Schluchtenansichten, in schattigen Bereichen auch später. Höhlen und Innenräume nur nach Rückfrage fotografieren; keinen Blitz voraussetzen.
Ab den New VelSuites fahrt ihr über die GC-1 Richtung Agüimes, dann über die GC-100 nach Agüimes und weiter auf der GC-103 in die Schlucht. Je nachdem, wie weit ihr ins Tal hineinfahrt und wie der Verkehr ist, rechnet ihr mit etwa 30–45 Minuten. Plant einen Stopp in Agüimes oder eine Einkehr in einem Höhlenlokal am Ende der Fahrt. Route ab Unterkunft ↗
Erlebnis: Fahrt in die Schlucht, kurzer Spaziergang an geeigneten Punkten und Einkehr in einem Höhlenlokal. Private Grundstücke respektieren und archäologische Bereiche nicht verlassen.
Foto: Of Sun & Sea · Überblick: Offizielle Tourismusseite

Im Barranco ändert sich die Insel Schritt für Schritt: erst trockene Hänge, dann schattige Vegetation, Wasserläufe und kleine Kaskaden. Der Weg folgt dem Bachlauf durch eine geschützte Landschaft – ein ungewöhnlicher Kontrast zur sonnigen Südküste.
Beste Zeit für FotosVormittags oder bei gleichmäßig bedecktem Himmel für Wasser und Vegetation. Ein Stativ nur auf sicherem Standplatz nutzen; nach Starkregen nicht für Fotos in die Schlucht gehen.
Die Anfahrt führt von Playa del Inglés über Telde zum ausgewiesenen Wanderstart. Der Kartenlink zeigt den Startbereich, nicht den gesamten Fußweg im Barranco. Route ab Unterkunft ↗
Wurzeln, Steine und feuchte Stellen machen festes Schuhwerk wichtig. Nach Starkregen nicht in den Barranco gehen. Die ausgewiesene Route und mögliche Sperrungen respektieren; nicht über Absperrungen hinaus weiterlaufen.
Gut zu wissen: Eine der grüneren Wanderoptionen; mit genügend Zeit für Pausen und Rückweg planen, nicht mit einem engen Anschlussprogramm.
Foto: Sky Rebels · Los Cernícalos
Mehr Infos: Gran Canaria Tourismus · Wanderung am Wasser
Lorbeerwald, Schlucht und feuchteres Mikroklima – ein deutlicher Kontrast zum trockenen Süden.

Ein kleines Stück ursprünglicher Lorbeerwald ist bei Los Tilos de Moya erhalten geblieben. Der offizielle, etwa 1,8 Kilometer lange Rundweg ist leicht und führt mitten durchs Grün. Wer nach all den Dünen Lust auf Schatten und Blätterrauschen hat, ist hier genau richtig.
Beste Zeit für FotosLeicht bewölkter Vormittag für sattes Grün ohne harte Lichtflecken. Im Wald auf den Weg achten, statt für ein Motiv ins Unterholz zu gehen.
Von Playa del Inglés fahrt ihr über die Nordautobahn und Moya in den Norden. Der Kartenlink führt zum Besucherzentrum und Start des kurzen Rundwegs. Route ab Unterkunft ↗
Das Mikroklima ist feuchter und kühler als im Süden; nach Regen können Steine glatt sein. Das Besucherzentrum hat eigene Öffnungszeiten, deshalb vorher die Seite prüfen.
Gut zu wissen: Mit Moya, Firgas oder einem Küstenstopp kombinierbar. Los Tilos und ein ausgedehnter Azuaje-Weg sind zwei eigene Naturerlebnisse; beides muss nicht in einen Ausflug passen.
Bild: Hello Canary Islands · Los Tilos de Moya
Mehr Infos: Offizielle Tourismusseite Gran Canaria · Los Tilos

Azuaje ist eine der eindrucksvollsten grünen Schluchten im Norden. In ihrem feuchteren Mikroklima wachsen Lorbeerwaldpflanzen, Farne und Moose; zwischen den Felsen läuft je nach Jahreszeit Wasser. Unterwegs begegnet ihr auch den Resten der früheren Kuranlage, die Gran Canarias Zeit als Heilbad erzählt.
Beste Zeit für FotosHeller, bedeckter Himmel ist für Wald, Mauern und Schlucht oft angenehmer als direkte Mittagssonne. Nasse Wege und Wasserstand haben Vorrang vor der Bildidee.
Lust auf die Geschichte hinter den alten Mauern? Das Balneario de Azuaje ergänzt den Schluchtspaziergang um einen Blick in die frühe Zeit des Inseltourismus.
Die Route führt von Playa del Inglés über die GC-1 und GC-2 nach Firgas/Moya. Der Kartenlink zielt auf den Zugang zur Schlucht; Parken vor Ort ist begrenzt. Route ab Unterkunft ↗
Der Weg kann rutschig und uneben sein. Die Ruinen der ehemaligen Kuranlage betrachtet ihr von sicheren, öffentlich zugänglichen Wegen aus. Nach kräftigem Regen oder bei hohem Wasserstand auslassen.
Gut zu wissen: Lässt sich mit einem Halt in Firgas oder Los Tilos de Moya verbinden, wenn die Gruppe gern grüne Wege mag.
↗ In Telegram teilenSteilküste, Kiefernwald, abgelegene Strände und lange Landschaftstage.

Vom Felsbalkon schaut ihr auf eine gezackte Steilküste, die an den Rücken eines Drachen erinnert. Unter euch stürzt die Wand in den Atlantik, landeinwärts öffnet sich der Blick Richtung La Aldea. Hier bekommt Gran Canaria seinen wilden, fast dramatischen Charakter.
Beste Zeit für FotosAm späteren Nachmittag ist das Licht auf der Westküste häufig besonders ausdrucksstark; Sicht und Wolkenlage vorab prüfen.
Warum hin? Der Aussichtspunkt ist einer der eindrucksvollsten kurzen Stopps an der wilden Westküste. Gerade weil man kaum laufen muss, bekommt man hier mit wenig Zeitaufwand einen sehr starken Landschaftseindruck.
Gut kombinierbar mit: Los Azulejos, La Aldea oder weiteren Stopps entlang der GC-200. Die lange, kurvige Anfahrt macht den Mirador sinnvoller als Teil eines Westküsten-Tages als für eine einzelne Hin-und-zurück-Fahrt.
Von den Bungalows fahrt ihr westwärts über Mogán und die GC-200. Der Mirador liegt an der Küstenstraße; die Anfahrt ist landschaftlich großartig, aber lang und kurvig. Route ab Unterkunft ↗
Die Aussicht ist unmittelbar an der Straße erreichbar; achtet beim Parken auf sichere Haltebuchten. Wind kann stark sein. Bleibt auf der Plattform und haltet Abstand zur ungesicherten Kante.
Gut zu wissen: Schöne Westküstenkombination mit Los Azulejos, Tasarte oder Puerto de Mogán. Die GC-200 ist kein schneller Weg – nehmt euch Zeit und fahrt nicht erschöpft im Dunkeln zurück.
Bild: H. Zell · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Mehr Infos: Hello Canary Islands · Mirador del Balcón

Kanarische Kiefern, steile Schluchten und immer wieder Ausblicke bis zur Nordwestküste: Tamadaba ist die Waldseite Gran Canarias. Die Luft ist kühler, es riecht nach Kiefern und man fragt sich kurz, ob man wirklich noch auf derselben Insel ist.
Beste Zeit für FotosVormittags für Waldspaziergänge; seitliches Licht zeichnet die Kiefernstämme. Für Fernblicke klare Sicht abwarten, Nebel eher für nahe Waldmotive nutzen.
Die Bergstraße führt über Artenara in den Naturpark. Von Playa del Inglés ist das eine längere Hochlandfahrt; folgt der Beschilderung zum ausgeschilderten Rast- und Wandergebiet. Route ab Unterkunft ↗
Hier könnt ihr kurze Spaziergänge und längere Wanderungen wählen. Nehmt eine Jacke mit, bleibt auf Wegen und prüft Waldbrand- und Zugangshinweise.
Gut zu wissen: Artenara, Tamadaba und Puerto de las Nieves liegen landschaftlich nah, ergeben wegen der kurvigen Straßen aber einen langen, abwechslungsreichen Ausflug.
Bild: Wikimedia Commons · Tamadaba forest
Mehr Infos: Wikimedia Commons · Bildnachweis und Lizenz
Der Weg durch die Schlucht ist schon ein kleines Abenteuer: dunkle Felsen, grüne Ecken und am Ende das Naturbecken Charco Azul. Nach Regen kann der Wasserfall besonders eindrucksvoll sein. Ob Baden möglich ist, hängt von den Bedingungen vor Ort ab – hier darf die Natur den Plan bestimmen.
Beste Zeit für FotosWeiches Licht nach Regen kann die Farben und den Wasserlauf betonen. Wasserführung ist saisonabhängig; Zugang und Zustand vor Ort prüfen.
Warum hin? Charco Azul lebt stark von den Bedingungen. Nach ausreichend Regen kann die Schlucht mit Wasserlauf und Naturbecken besonders eindrucksvoll wirken; in trockenen Phasen fällt das Erlebnis deutlich zurückhaltender aus.
Planungstipp: Vor der langen Anfahrt lohnt sich ein aktueller Blick auf Wetter, Wegzustand und Wasserführung. Wenn die Bedingungen nicht passen, sollte Charco Azul kein Pflichtziel sein.
Charco Azul liegt bei El Risco im abgelegenen Nordwesten – das ist eine lange Fahrt von Maspalomas und kein kurzer Abstecher. Fahrt zunächst Richtung Agaete und weiter nach El Risco; der letzte Abschnitt erfolgt zu Fuß auf einem unebenen Schluchtweg. Vorher Wegzustand und Wetter checken, feste Schuhe einpacken und genügend Tageslicht einplanen. Route ab Unterkunft ↗
Sicherheit: Vor Ort aktuelle Hinweise beachten, nicht bei Starkregen oder starkem Abfluss in die Schlucht, festes Schuhwerk tragen und nicht allein losgehen.
Foto: VillaGranCanaria
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Kleine Häfen, bunte Gassen und Las Palmas. Perfekt für alle, die gern bummeln – mit offiziell eingeplanter Kaffeepause.
Ein unkomplizierter halber oder ganzer Tag mit Gassen, Hafen und Meer.
Weiße Häuser, Blumen, kleine Kanäle und Boote im Hafen: Puerto de Mogán macht es einem leicht, einfach loszubummeln. Getränk schnappen, ans Wasser setzen, vielleicht noch eine Bootstour – und plötzlich war der Nachmittag ziemlich gut gefüllt.
Beste Zeit für FotosMorgens oder am späten Nachmittag sind Gassen, Blumen und Hafenlicht besonders angenehm; am Abend sorgen die Lichter für Stimmung.
Puerto de Mogán liegt westlich von Maspalomas und ist über die GC-1 erreichbar. Für Busverbindungen schaut bei GLOBAL nach Abfahrtshaltestelle, Linie und Fahrplan; die Fahrt kann je nach Route deutlich länger als mit dem Auto dauern. Für die Runde durch Hafen, Gassen und Strand braucht ihr vor Ort keinen weiteren Transfer. Route ab Unterkunft ↗
Planung: An Markttagen ist es deutlich voller. Früh anreisen oder den Ort als späteren Tagesausflug nach einem Stopp bei Los Azulejos einplanen.
↗ In Telegram teilenKleine Küstenorte und Badeplätze, die sich gut miteinander kombinieren lassen.

Sardina ist ein kleiner Küstenort mit Fischerei, dunklerem Sand und einer geschützten Bucht. Bei ruhigem Wasser ist die Gegend für Schnorcheln bekannt; am Ufer erlebt ihr eine entspannte, lokal geprägte Nordküste statt großer Resortpromenade.
Beste Zeit für FotosSpäter Nachmittag für Hafen, Bucht und Küstenstimmung. Bei stärkerem Seegang von sicheren trockenen Bereichen aus fotografieren.
Von Playa del Inglés folgt ihr der GC-1 nach Las Palmas und weiter auf der Nordküstenroute Richtung Gáldar. Der Kartenlink führt zum Strandbereich. Route ab Unterkunft ↗
Schnorcheln nur bei guter Sicht, ruhigem Wasser und ausreichendem Abstand zu Booten. Badeschuhe können auf steinigem Untergrund angenehm sein.
Gut zu wissen: Passt zu Gáldar, der Cueva Pintada oder Puerto de las Nieves – eine nördliche Runde mit ganz anderem Inselgefühl.
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Schwarze Lava, Meerblick, Hafenatmosphäre und Fischrestaurants: Puerto de las Nieves bei Agaete ist wunderbar für eine entspannte Pause im Nordwesten. Baden, bummeln, essen – oder alles nacheinander. Von hier fahren übrigens auch Fähren nach Teneriffa.
Beste Zeit für FotosSpäter Nachmittag für Meerblick und Hafenszenen. Bei starkem Gegenlicht den Standort wechseln; die beleuchteten Terrassen eignen sich später für die blaue Stunde.
Von den Bungalows führt die Route über die GC-1 nach Las Palmas und entlang der Nordküste nach Agaete. Das ist ein längerer, aber landschaftlich reizvoller Ausflug. Route ab Unterkunft ↗
Auch ohne Fähre lohnt sich der Stopp für einen Spaziergang und ein Essen am Wasser. Bei rauem Meer sind Felsbecken und Küstenzugänge keine sicheren Badeplätze.
Gut zu wissen: Mit dem Charco Azul bei El Risco oder Tamadaba lässt sich ein eigener Nordwest-Ausflug gestalten; alles zusammen ist eine lange Runde.
Bild: Wikimedia Commons · Puerto de las Nieves
Mehr Infos: Wikimedia Commons · Foto und Bildnachweis
Vegueta und Poema del Mar in Las Palmas – plus Arucas als eigener Stadtstopp im Norden.
Kopfsteinpflaster, Holzbalkone, die Kathedrale Santa Ana und das Casa de Colón: Vegueta zeigt das historische Herz von Las Palmas. Dazwischen locken kleine Plätze und Cafés. Ein Kulturtag, bei dem eine längere Kaffeepause ausdrücklich zum Programm gehören darf.
Beste Zeit für FotosVormittags für Gassen und Plätze mit weniger Betrieb. Bei harter Sonne lieber im offenen Schatten fotografieren; Innenaufnahmen nach den Regeln des jeweiligen Hauses.
Vegueta liegt im historischen Süden von Las Palmas. Von Maspalomas folgt ihr der GC-1 nach Norden; mit dem Auto seid ihr je nach Verkehr ungefähr 45–60 Minuten unterwegs. Parkt in einem Parkhaus am Rand der Altstadt und erkundet die Gassen zu Fuß; Kathedrale, Plätze und Casa de Colón liegen nah beieinander. Route ab Unterkunft ↗
Idee: Vormittags durch die historische Altstadt, später Aquarium. Museen und Innenräume haben eigene Öffnungszeiten.
Foto: Bach Puccini Beatles
Tropischer Regenwald, bunte Riffe und schließlich die Tiefsee: Im Poema del Mar gibt es unter Wasser einiges zu entdecken, ohne selbst nass zu werden. Vor dem großen Panoramafenster ziehen Rochen und Haie vorbei. Am besten genug Zeit mitbringen – „nur schnell durch“ wird hier schwierig.
Beste Zeit für FotosInnen ist die Tageszeit weniger wichtig als Besuchsaufkommen und Beleuchtung. Ohne Blitz, möglichst dicht und gerade an die Scheibe, um Spiegelungen zu reduzieren.
Das Aquarium befindet sich am Muelle Sanapú im Hafen von Las Palmas. Es liegt nicht direkt in Vegueta, deshalb fahrt ihr nach dem Altstadtbesuch am besten mit Taxi/Bus weiter oder plant das Auto-Parkhaus am Hafen ein. Für Aquarium und Altstadt zusammen ist ein ganzer Tag angenehm. Route ab Unterkunft ↗
Einplanen: mehrere Stunden vorsehen und danach noch durch den Hafen schlendern. Das Aquarium liegt nahe am Hafen und lässt sich gut mit einem Stadtspaziergang verbinden.
Foto & Besuchsinformationen: Poema del Mar · Offizielle Tourismusseite

Stein, Gassen und Stadtleben
Die dunkle Steinarchitektur der Kirche San Juan Bautista macht Arucas unverwechselbar. Rundherum passen ein Bummel durch die Gassen und eine Kaffeepause dazu. Die Öffnungszeiten für eine Innenbesichtigung lieber vorher prüfen; außerhalb der engsten Altstadt parkt es sich entspannter. Los Charcones lassen sich gut anschließen.
Beste Zeit für FotosVormittags für einen entspannten Architekturbummel. Bei der dunklen Kirchenfassade auf ausgeglichene Belichtung zum Himmel achten; bedecktes Licht erleichtert Details.
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Historische Fundplätze, Höhlen und Kultorte zum Besuchen – die Hintergründe zur Inselgeschichte lest ihr in der eigenen Kultur-Rubrik.
Archäologische Orte, die sich gut mit Ausflügen im Süden und Osten verbinden lassen.

Punta Mujeres ist kein abgelegener Strand, sondern ein kleiner archäologischer Küstenfundplatz. Die Reste erzählen von einer Siedlung am Meer und ergänzen den Spaziergang durch Meloneras um eine überraschende historische Ebene – ganz in der Nähe unserer Unterkunft.
Beste Zeit für FotosSpäter Nachmittag macht die niedrigen Mauerreste durch längere Schatten deutlicher. Den Fundplatz vom freigegebenen Weg aus aufnehmen.
Warum hin? Punta Mujeres ist kein Ziel, für das wir extra quer über die Insel fahren würden. Spannend wird der Ort gerade dadurch, dass sich hier direkt an der touristischen Südküste ein kleines Stück vorspanischer Inselgeschichte erhalten hat.
Gut kombinierbar mit: Faro de Maspalomas, der Promenade von Meloneras oder einem Abendessen im Süden. Der Fundplatz lässt sich ohne großen Zeitverlust in einen ohnehin geplanten Spaziergang einbauen.
Das Gelände liegt am Paseo de Meloneras nahe dem Faro. Von der New VelSuites-Adresse ist es eine kurze Fahrt; mit Faro und Promenade lässt es sich gut zu Fuß verbinden. Route ab Unterkunft ↗
Der Fundplatz ist geschützt und teilweise eingefasst. Bitte die Absperrung respektieren und keine Steine bewegen.
Gut zu wissen: Eine besonders unkomplizierte Ergänzung für alle, die am Faro oder in Meloneras unterwegs sind.
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Wenn euch vergessene Orte und alte Geschichten faszinieren, ist die Nekropole von Arteara ein eindrucksvoller Start. In der kargen Landschaft des Fataga-Tals liegt die größte prähispanische Begräbnisstätte Gran Canarias. Der Rundgang macht sichtbar, dass die Insel lange vor dem Tourismus bewohnt und gestaltet wurde. Auf dem ausgewiesenen Rundgang könnt ihr die Anlage kennenlernen und die Fundstätten aus respektvollem Abstand betrachten.
Beste Zeit für FotosVormittags vor der größten Hitze. Seitliches Licht zeigt die Formen der Steingräber; nicht auf die historischen Strukturen steigen.
Arteara liegt im Barranco de Fataga, nördlich von Maspalomas. Fahrt auf der GC-60 Richtung Fataga und folgt der Ausschilderung zur Nekropole; sie eignet sich als kurzer Ausflug oder als Zwischenstopp auf dem Weg in die Berge. Vor Ort den markierten Rundweg nutzen und die archäologischen Funde schützen. Route ab Unterkunft ↗
Weitere passende Spuren findet ihr an ausgewiesenen archäologischen Orten und in öffentlich zugänglichen Besucherbereichen. An Hinweisen und Absperrungen orientieren; sie schützen die Fundstätten.
Foto: Sebastián Navarrete · Arteara: Offizielle Tourismusseite · aktuelle Meldung El Confital: Stadt Las Palmas

Die große Höhle mit vier Öffnungen ist von Menschen in den weichen Vulkantuff gehauen. Auf dem Berg liegen weitere Höhlen und Plätze, die mit der vorspanischen Inselgeschichte verbunden sind. Der Besuch macht greifbar, dass Gran Canaria lange vor dem Tourismus bewohnt und gestaltet wurde.
Beste Zeit für FotosVormittags für den Außenbereich. Bei Höhlenöffnungen sind die Helligkeitsunterschiede groß; Innen- und Außenansicht gegebenenfalls getrennt aufnehmen.
Von Playa del Inglés geht es über die GC-1 nach Telde und weiter zum ausgeschilderten archäologischen Gelände auf Montaña Bermeja. Route ab Unterkunft ↗
Das Gelände ist offen und uneben, die Sonne kann kräftig sein. Nichts berühren oder mitnehmen und nur auf den zugänglichen Wegen bleiben.
Gut zu wissen: Lässt sich mit der Altstadt von Telde oder Agüimes kombinieren. Für tiefergehende Geschichte bieten Besucherzentren einen guten Kontext.
Bild: Thebrainchamber1 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0
Mehr Infos: Wikimedia Commons · Bild- und Lizenzinformationen

Geschichte erleben · Santa Lucía
Felslandschaft und Höhlen erzählen hier vom Alltag der Altkanarier. Im Besucherzentrum wird aus den archäologischen Spuren ein verständliches Bild vom Leben vor der Eroberung. Schön für alle, die Landschaft mit einer Geschichte verbinden möchten.
Beste Zeit für FotosVormittags oder bei weicher Bewölkung für Details an Fels und Höhlen. Die Außenrunde vor der größten Hitze planen; im Zentrum Fotoerlaubnis prüfen.
Zuerst das Besucherzentrum ansteuern; Gelände und Zentrum als getrennte Stationen betrachten. Für Außenwege feste Schuhe und Wasser mitnehmen. Mit Santa Lucía oder Guayadeque kombinierbar; für beides zusammen einen ganzen Tag lassen.
Offizielle Ortsinformationen ↗↗ In Telegram teilenCenobio de Valerón, Cueva Pintada und Maipés de Agaete lassen sich gut mit einem Kultur- oder Nordküsten-Tag verbinden.

Hunderte kleine Kammern in einer hellen Felswand – und nein, der Cenobio de Valerón war trotz seines Namens wohl kein Kloster. Das beeindruckende Ensemble gilt als gemeinschaftlicher Getreidespeicher der Altkanarier. Geschichte, die man sich ziemlich gut vorstellen kann.
Beste Zeit für FotosVormittags innerhalb der Öffnungszeiten. Für die Kammern einen sicheren Standpunkt mit seitlichem Blick wählen; starkes Gegenlicht vermeiden.
Die Route führt von Playa del Inglés über Las Palmas und die GC-2 nach Santa María de Guía. Das Besucherareal liegt oberhalb der Nordautobahn. Route ab Unterkunft ↗
Treppen und Wege führen durch das Gelände; feste Schuhe und etwas Zeit machen den Besuch angenehmer. Öffnung, Eintritt und Führung vorab auf der offiziellen Seite prüfen.
Gut zu wissen: Passt mit Gáldar und der Cueva Pintada zusammen; die zwei Orte zeigen unterschiedliche Seiten der Inselgeschichte.
Bild: Hello Canary Islands · Cenobio de Valerón
Mehr Infos: Hello Canary Islands · Cenobio de Valerón

Unter dem heutigen Gáldar liegt ein ganzes vorspanisches Viertel. Im Zentrum steht die bemalte Höhle mit geometrischen Motiven; Schutzbauten und Ausstellung machen sichtbar, wie Häuser, Farben und Alltag vor der spanischen Eroberung aussahen.
Beste Zeit für FotosWährend des gebuchten Besuchs gelten die Fotoregeln des Museums. Für Innenräume ist das erlaubte Fotografieren ohne Blitz wichtiger als die Uhrzeit.
Von Playa del Inglés fahrt ihr über die Nordautobahn und GC-2 bis Gáldar. Der Kartenlink führt zum archäologischen Park in der Altstadt. Route ab Unterkunft ↗
Die Höhle wird aus konservatorischen Gründen im Rahmen des Besucherablaufs besichtigt. Zeiten, Führungen und Tickets vorab prüfen; so wird aus einem Bild im Reiseführer ein lebendiger Geschichtsbesuch.
Gut zu wissen: Ideal als Kulturstopp mit der Altstadt von Gáldar oder dem Cenobio de Valerón.
Bild: Hello Canary Islands · Cueva Pintada
Mehr Infos: Hello Canary Islands · Cueva Pintada

Geschichte erleben · Agaete
Auf einem alten Lavafeld liegen fast 700 Grabhügel. Die dunklen Steine und die Berge dahinter machen sichtbar, wie eng Landschaft und Bestattungskultur der Altkanarier verbunden waren. Ein ruhiger, eindrücklicher Ort – kein klassisches Museum.
Beste Zeit für FotosVormittags innerhalb der Öffnungszeiten. Seitliches Licht hebt die Grabhügel vom Lavafeld ab; eine niedrige Perspektive nur vom Besucherweg wählen.
Den ausgewiesenen Besucherzugang nutzen. Wenig Schatten: eher vormittags kommen. Anschließend passen Puerto de las Nieves und bei ruhiger See die Salinas.
Offizielle Ortsinformationen ↗↗ In Telegram teilenRisco Caído steht für die enge Verbindung von Landschaft, Höhlenkultur und dem Erbe der Altkanarier im Inselinneren.

Geschichte erleben · Artenara
Das Interpretationszentrum in Artenara vermittelt die Kulturlandschaft der heiligen Berge und zeigt eine Nachbildung der Höhle. So lässt sich die Verbindung von Felsräumen, Licht und Weltbild der Altkanarier erleben, ohne einen Besuch der empfindlichen Originalhöhle vorauszusetzen.
Beste Zeit für FotosIm Interpretationszentrum richtet sich Fotografieren nach den Hausregeln, nicht nach dem Sonnenstand. Für die Landschaft bei Artenara eher spätes Nachmittagslicht nutzen.
Die Route führt zum Interpretationszentrum in Artenara, nicht zur Originalhöhle. Vorab Besuchszeiten und Reservierung prüfen. Gut mit einem Bummel durch Artenara kombinierbar. Innen gelten die jeweiligen Fotoregeln.
Offizielle Ortsinformationen ↗↗ In Telegram teilenINSEL ENTDECKEN
Vergessene Mauern und Geschichten abseits der Postkartenmotive. Anschauen ja, waghalsige Lost-Place-Action bitte nein.
Ein Kurhotel im grünen Tal und zwei Anlagen der Küstenverteidigung: drei ganz unterschiedliche Orte mit viel Geschichte und besonderer Atmosphäre.

Ein verlassenes Kurhotel, verwitterte Säulen und viel Grün mitten in einer felsigen Schlucht: Im Barranco de Azuaje wirkt dieser Ort fast verwunschen. Ich war selbst schon hier und fand gerade den Kontrast zwischen Ruine und Natur richtig schön. Ein besonderer Stopp für alle, die Gran Canaria auch abseits von Stränden und Aussichtspunkten entdecken möchten.
Beste Zeit für FotosAm späten Vormittag bis frühen Nachmittag kommt oft mehr Licht in die Schlucht. Ein hell bewölkter Tag bringt die Details von Mauern und Vegetation besonders schön heraus. Nur von sicheren, erlaubten Wegen fotografieren.
Die Geschichte dahinter
Das Hotel wurde 1868 errichtet und 1938 geschlossen. Einst kamen Gäste wegen der Quellen in die Schlucht; heute erinnert die Ruine an eine frühe Form des Inseltourismus, lange vor den großen Ferienanlagen im Süden.
Über die GC-1 und GC-2 Richtung Firgas/Moya fahren. Den Einstieg in den Barranco de Azuaje und eine geeignete Parkmöglichkeit vorher festlegen; anschließend geht es zu Fuß weiter. Der Kartenlink ist eine Zielorientierung, keine Zufahrt bis an die Ruine.
Kartenorientierung ab Unterkunft ↗
Zugang: Die Ruine von einem sicheren, öffentlich zugänglichen Weg aus betrachten. Nicht in instabile Räume oder über Absperrungen steigen. Der Schluchtweg kann nass und rutschig sein; nach starkem Regen ist das kein geeigneter Ausflug. Für die Außenansicht braucht es keinen Einstieg ins Gebäude.
Passt dazu: Azuaje-Schlucht und Kurhotel-Ruine, anschließend Firgas oder ein Stopp an der Nordküste. So wird daraus ein Ausflug mit Natur und Geschichte.
Historische Bild- und Hintergrundquelle ↗
Foto: private Aufnahme von Walki · 9. Mai 2024.

Oberhalb von Las Palmas verändert sich die Perspektive: Unter euch liegt die Stadt, dahinter der Atlantik, dazwischen die Reste einer alten Verteidigungsanlage. Geschützstellungen und Betonbauten erzählen von einer Seite Gran Canarias, die zwischen Strand und Altstadt leicht untergeht.
Beste Zeit für FotosAm Vormittag oder bei leichter Bewölkung bleiben Details der Bauten gut sichtbar. Für Stadt und Meer klare Sicht wählen; nur während eines erlaubten Besuchs fotografieren.
Die Geschichte dahinter
Das Verteidigungssystem entstand ab dem späten 19. Jahrhundert und wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts weiterentwickelt. Die Anlage ist seit 2018 als Kulturgut geschützt. Ihr seht hier also historisches Militärerbe, für dessen Erhalt die Stadt eine Wiederherstellung plant.
Von Playa del Inglés über die GC-1 nach Las Palmas in den Bereich San Juan. Für den letzten Abschnitt mit Steigungen und unebenem Gelände rechnen. Bei einer Führung gilt deren Treffpunkt; nicht nach einer vermeintlichen Autozufahrt direkt zu den Stellungen suchen.
Kartenorientierung ab Unterkunft ↗
Zugang: Die Stadt hat geführte Besuche im Rahmen von „Patrimonio Vivo“ angeboten. Das ist eine gute Anlaufstelle für einen geplanten Besuch. Eine dauerhaft freie Öffnung aller Gebäude ist damit nicht bestätigt: nur freigegebene Bereiche nutzen und den Zugang vor der Fahrt klären.
Passt dazu: Mit Vegueta verbinden; wer danach noch Lust auf Meer hat, fährt weiter nach Las Canteras. El Confital ist eine zusätzliche Option, kein Pflichtstopp.
Hintergrund & Originalquelle ↗
Ayuntamiento de Las Palmas de Gran Canaria · städtisches Archivfoto mit Besuchsgruppe.
Städtische Besuchsreihe Patrimonio Vivo · bisheriges Angebot ↗

Karge Vulkanlandschaft, offene Küste und verwitterte Militärbauten: Rund um die frühere Batería de Arinaga bekommt die Ostküste einen ganz anderen Charakter. Spannend ist vor allem der Kontrast zwischen Landschaft und den zurückgelassenen Spuren der Küstenverteidigung.
Beste Zeit für FotosFrühes oder spätes Seitenlicht zeichnet Strukturen im Beton. Wind und Staub können kräftig sein; nur von zugänglichen, sicheren Wegen aufnehmen.
Die Geschichte dahinter
Die Anlage gehört zum militärischen Erbe der Insel. Am 1. Oktober 2026 kündigte die kanarische Regierung gemeinsam mit dem Cabildo und Agüimes erste Schritte zu ihrer Wiederherstellung an. Zunächst sollen Zustand und notwendige Maßnahmen fachlich untersucht werden.
Von unseren Bungalows auf der GC-1 Richtung Arinaga/Agüimes. Die Karte zeigt das historische Ziel, keinen bestätigten Parkplatz oder geöffneten Eingang. Den zulässigen Zugang und die Möglichkeit einer Außenbesichtigung vorab bei der Gemeinde klären.
Kartenorientierung ab Unterkunft ↗
Zugang: Dieser Ort ist ein Kandidat für einen bewusst vorbereiteten Ausflug, kein zugesicherter frei zugänglicher Besichtigungsbetrieb. Nicht in gesperrte Gebäude, Schächte oder Tunnel gehen. Wiederherstellungsarbeiten können den Zugang verändern. Die offenen Wege sind sonnig und oft windig.
Passt dazu: Agüimes und die Küste von Arinaga passen gut dazu. Den Barranco de las Vacas nur ergänzen, wenn ihr wirklich noch Zeit und Lust auf einen weiteren Stopp habt.
Hintergrund & Originalquelle ↗
Gobierno de Canarias · technische Ortsbesichtigung, veröffentlicht im Oktober 2026.
IDEEN & TIPPS
Von „Komm, das schauen wir uns an!“ bis „Ich bleib heute am Pool“. Beides ist ein ziemlich guter Urlaubsplan.
Ideen & Tipps
Ein paar Ideen für halbe und ganze Tage. Eher „Wer hat Lust?“ als „Abfahrt 7:30 Uhr, Anwesenheitspflicht“.
Die Mobilitätshinweise zeigen euch direkt, welche Ideen auch ohne Auto funktionieren und wann eine kleine Mietwagenrunde praktischer ist. Sie sind Empfehlungen, kein fester Plan.
Dünen → · Charca & Faro → · Meloneras →
halber Tag · 4–6 Std. · entspannt bis mäßig im Sand
Mobilität: Ohne Auto – zu Fuß; für den Rückweg bei Bedarf Taxi.
↗ In Telegram teilenTejeda → · Bentayga → · Roque Nublo →
ganzer Tag · 8–10 Std. · mittel, kurvig
Mobilität: Mietwagen sinnvoll – kurvige Bergstraßen, am besten in kleiner Runde.
↗ In Telegram teilenMaipés → · Puerto de las Nieves → · Salinas →
ganzer Tag · 7–9 Std. · entspannt
Mobilität: Mietwagen sinnvoll – mehrere Stationen an einem Tag, gut in kleiner Runde.
↗ In Telegram teilenCuatro Puertas → · Guayadeque →
halber bis ganzer Tag · 5–7 Std. · normal
Mobilität: Mietwagen sinnvoll – die Ziele liegen auseinander.
↗ In Telegram teilenAzuaje-Schlucht → · Balneario → · San Lorenzo →
ganzer Tag · 7–9 Std. · mittel, rutschige Wege
Mobilität: Mietwagen sinnvoll – kleine Wandergruppe und feste Schuhe.
↗ In Telegram teilenMogán → · Los Azulejos → · Mirador del Balcón →
ganzer Tag · 8–10 Std. · lange kurvige Runde
Mobilität: Mietwagen sinnvoll – lange, teils kurvige Strecke; lieber in kleiner Runde.
↗ In Telegram teilenVegueta → · Poema del Mar → · Las Canteras →
ganzer Tag · 7–10 Std. · leicht, viel Gehen
Mobilität: Auch ohne Auto möglich – Bus nach Las Palmas, dort Wege zu Fuß oder mit ÖPNV/Taxi.
↗ In Telegram teilenBuggy oder Wassersport → · Mogán →
halber bis ganzer Tag · 4–7 Std. · aktiv
Mobilität: Je nach Anbieter – Treffpunkt, Transfer oder Taxi bei der Buchung abklären.
↗ In Telegram teilenhalber Tag · 4–6 Std. · unebener Strandzugang
Mobilität: Mietwagen oder Taxi sinnvoll – Zugang zum Naturstrand teils zu Fuß.
↗ In Telegram teilenTejeda → · Pico de las Nieves → · Sterne →
Nachmittag und Abend · 8–10 Std. · lange Rückfahrt bei Dunkelheit
Mobilität: Mietwagen sinnvoll – Rückfahrt im Dunkeln nur mit ausgeruhtem Fahrer.
↗ In Telegram teilenIdeen & Tipps
Ungewöhnliche Stunden, schöne Fotomomente und Ideen jenseits der üblichen Strandrunde. Wer Lust hat, wirft eine davon einfach in die Telegram-Gruppe.

Wenn die Dünen im Abendlicht golden leuchten, reicht manchmal schon ein Spaziergang. Wer Lust hat, kommt mit – und der Rest darf entspannt am Pool bleiben.
Zum ausführlichen Eintrag →
Kurvige Bergstraßen, frische Höhenluft und der Roque Nublo als Ziel. Das ist der Ausflug für alle, die beim Wort „Serpentinen“ nicht sofort nervös werden.
Zum ausführlichen Eintrag →
Eine abgelegene Bucht und hohe Felswände. Für eine kleine, gut vorbereitete Wandergruppe oder eine Bootsidee – nicht für den spontanen Ausflug in Flipflops.
Zum ausführlichen Eintrag →
Vielleicht essen wir zusammen und später zieht es ein paar von uns ins Yumbo oder zum NOXON. Vielleicht wird es auch nur ein langer Abend auf der Terrasse. Der Urlaub wird uns schon sagen, worauf wir Lust haben.
Zum ausführlichen Eintrag →
Alte Mauern mitten im grünen Barranco de Azuaje: Ein spannender Kontrast zu Strand und Pool. Wer Lost Places mag, kann hier ordentlich staunen, ohne irgendwo hineinklettern zu müssen.
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Am Meer entlanglaufen, an einem ruhigen Strand liegen oder einen Nachmittag am Pool verbringen: Allein, zu zweit oder in kleiner Runde. Faulenzen ist schließlich keine verpasste Gelegenheit, sondern Urlaub.
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Nicht jede schöne Auszeit braucht einen Tagesausflug: Manchmal reichen ein Spaziergang, ein Café oder ein stiller Platz ganz in unserer Nähe.
Kleine gemeinsame Momente rund um Maspalomas und Meloneras.
Ohne große Anfahrt losziehen und ganz im eigenen Tempo bleiben.
Alle Vorschläge liegen in Maspalomas oder der direkten Umgebung. Die Links führen entweder zu den vorhandenen Zielkarten oder bei kleineren Ecken direkt zur Karte. Öffnungszeiten und Zugänglichkeit bitte vor Ort prüfen.
Ideen & Tipps
Kanarische Spezialitäten, Pizza, Pasta oder Burger? Hier findet jeder etwas – für Vegetarier und Allesesser, meistens ganz in unserer Nähe.
Für jede Vorliebe etwas: Wir müssen nicht alle das Gleiche mögen: kanarische Küche probieren, gemütlich Pizza essen oder spontan einen Burger holen – alles passt. Gerade Tapas eignen sich zum gemeinsamen Probieren.
Einfach, lecker und oft schon bei den Vorspeisen zu finden.
Runzelkartoffeln mit roter oder grüner Knoblauchsoße – der kanarische Klassiker zum Teilen.
Kleine gebratene Paprikaschoten mit grobem Salz. Eine unkomplizierte spanische Tapa.
Kartoffel-Omelett, warm oder kalt, gut zum gemeinsamen Tapas-Abend.
Warmer, gegrillter Käse, oft mit Mojo. Bei streng vegetarischer Ernährung nach tierischem Lab fragen.
Typische kanarische Spezialitäten aus Meer und Inselküche.
Herzhafter Klassiker aus Kichererbsen, Fleisch und Gemüse.
Gepökelter Fisch mit Kartoffeln, Süßkartoffeln, Mojo und oft Gofio.
Kaninchen in würziger Marinade – ein traditionelles Inselgericht.
Mandel-Dessert mit Honig und Ei; ein schönes Stück kanarischer Dessertkultur.
Auch Pizza, Pasta, Burger und leichte Gerichte gehören selbstverständlich zu unserem Urlaub.
Margherita, Funghi oder mit Fleischbelag – ideal, wenn jemand einfach unkompliziert essen möchte.
Von Pasta al pomodoro bis Bolognese oder Pesto. Bei Pesto und Parmesan ggf. nach tierischem Lab fragen.
Ob klassischer Burger oder vegetarische Variante: Speisekarten im Süden bieten oft beides.
Leichtes Mittagessen, frisches Gemüse oder etwas Kleines zwischendurch – auch ohne großes Restaurantprogramm.
Vegetarisch? Lieber kurz nachfragen: Potaje (Eintopf), Gofio escaldado oder Kroketten können Fleisch, Fisch oder tierische Brühe enthalten. Auch Käse ist wegen möglichem tierischen Lab nicht immer streng vegetarisch. „¿Es vegetariano, sin carne ni pescado?“ bedeutet: „Ist das vegetarisch, ohne Fleisch und Fisch?“
Sechs unkomplizierte Ideen rund um Maspalomas und ein persönlicher Eistipp direkt an den Dünen. Keine feste Restaurantplanung – und niemand muss mit.
Etwas Besonderes außerhalb
Karten, Angebote und Öffnungszeiten können sich bis Oktober 2027 ändern. Bei Gruppenbesuchen und vegetarischen Wünschen am besten kurz vorher nachfragen. Hier geht es um Anregungen, nicht um reservierte Restaurants.
Ideen & Tipps
Neben der Fetish Pride feiert die Insel im Oktober auch ganz traditionell. Wer Lust auf Musik, Kultur und etwas Lokales hat, findet hier zwei Ideen samt aktuellen Veranstalterlinks.
Agüimes
Eine der großen traditionellen Feiern in Agüimes – mit Romería, Musik, Folklore, Veranstaltungen im historischen Ortskern und viel kanarischer Atmosphäre. Die Feierlichkeiten liegen regelmäßig rund um Ende September und Anfang Oktober.
Für uns: Passt gut zu einem Ausflug nach Agüimes oder Guayadeque und lässt sich je nach aktuellem Programm spontan mitnehmen.
Aktuelles Programm bei Agüimes ↗Valleseco
Das Apfelfest verbindet lokale Gastronomie, Sidra, Handwerk, Folklore und Produkte aus dem Inselinneren. Der große Festzeitraum liegt traditionell rund um Ende September und Anfang Oktober.
Für uns: Eine schöne Ergänzung für einen Tag im grüneren Norden oder Inselinneren – besonders, wenn ihr Lust auf etwas Lokales abseits der typischen Urlaubspunkte habt.
Aktuelle Infos aus Valleseco ↗PRAKTISCHES & PLANUNG
Wetter, Wege, Fotolicht und ein bisschen Planung. Damit wir unterwegs lieber staunen als improvisiert fluchen.
Gut vorbereitet
Ein paar praktische Dinge für unterwegs. Nicht aufregend, aber deutlich angenehmer als mit leeren Wasserflaschen im Nirgendwo zu stehen.
Sonne im Süden bedeutet nicht automatisch T-Shirt-Wetter in den Bergen. Nordküste und Hochland können am selben Tag völlig anders aussehen. Vor Berg- und Küstentouren Wetter, Wolken und Warnungen checken – eine leichte Jacke nimmt schließlich nicht viel Platz weg.
Bei längeren Wegen und abgelegenen Stränden gehören feste Schuhe, Wasser für Hin- und Rückweg, Sonnenschutz und eine Offline-Karte ins Gepäck. Sperrungen beachten, Schluchten bei Starkregen meiden und den Rückweg bei Tageslicht einplanen.
Abgelegene Strände: Schatten und Mobilfunk sind nicht garantiert. Bei abgelegenen Wanderungen jemandem Ziel und Rückkehrzeit sagen. Für Güigüi gilt besonders: rechtzeitig umkehren – der Sonnenuntergang ist es nicht wert, im Dunkeln festzusitzen.
Vor dem Baden auf Badeflaggen, Wellengang, Strömung und Tide achten. Felsbecken sind nicht automatisch sicher: Bei starkem Seegang bleiben wir auf trockenem, sicherem Untergrund.
Wir wohnen alle in derselben Anlage und können gemeinsame Ausflüge dort starten. Für einzelne Ziele sind Bus, Taxi oder ein organisierter Transfer sinnvoll. Haltestellen, Abholorte und Rückfahrten findet ihr bei den jeweiligen Anbietern. Wenn wir uns unterwegs aufteilen, stimmen wir die Rückfahrt einfach miteinander ab.
Öffnungszeiten, Preise, Zutrittsbedingungen und Veranstaltungsprogramme können sich ändern. Die jeweils geltenden Angaben findet ihr über die offiziellen Informations- und Buchungslinks beim jeweiligen Ziel.
Wichtig vor der Reise
Wenn ihr eure Drohne mitnehmen möchtet, informiert euch bitte gründlich vor der Reise und noch einmal vor jedem Flug. Auf Gran Canaria ist Fliegen nicht überall erlaubt; je nach Ort und Flugvorhaben können Verbote, zusätzliche Auflagen, Abstimmungen oder Genehmigungen gelten. Auch eine kleine Drohne ist kein Freifahrtschein.
Prüft für eure Drohne und die geplante Nutzung die Anforderungen an Registrierung, Pilotennachweise und Versicherung bei der spanischen Luftfahrtbehörde AESA. Kontrolliert das konkrete Fluggebiet in ENAIRE Drones und lest die Hinweise zur jeweiligen Zone vollständig. Zusätzlich sind örtliche Schutzgebietsregeln, Start- und Landeerlaubnisse sowie die Privatsphäre anderer zu beachten.
Bitte ernst nehmen: Verlasst euch nicht darauf, dass ein kurzer Urlaubsflug schon geduldet wird. Polizeiliche Kontrollen und Anweisungen vor Ort sind ernst zu nehmen. Wenn die Zulässigkeit oder eine erforderliche Freigabe ungeklärt ist, bleibt die Drohne am Boden. Eine Kartenanzeige allein ersetzt keine benötigte Genehmigung.
AESA · offizielle Regeln und Voraussetzungen ↗
ENAIRE Drones · offizielle Luftraumkarte ↗
ENAIRE · Flugplanung und Verfahren ↗
Für unsere Reise besonders relevant: Flughafen und kontrollierter Luftraum, Naturschutzgebiete und Dünen, belebte Strände und Städte sowie Menschenansammlungen bei Fetish Pride und anderen Veranstaltungen. Für jeden Startpunkt die passende Zone, lokale Einschränkungen und nötige Freigaben prüfen. Veranstalterzustimmung ersetzt keine luftrechtliche Erlaubnis. Zuständige Behörden können Verstöße konsequent verfolgen.
Gut vorbereitet
Für das beste Licht müsst ihr nicht zaubern – ein bisschen Timing hilft. Und manche Motive sind sogar ohne zehn Versuche richtig gut.
Eine Stunde vor Sonnenuntergang wirken Dünen, Felsen und Hafenorte oft wärmer und plastischer. Für Faro und Meloneras kann die anschließende Blue Hour einen zweiten, ganz anderen Eindruck liefern.
Rund um das Hochland kann ein klarer, mondarmer Abend ein besonderes Erlebnis sein. Warme Kleidung, Stirnlampe mit Rücksicht auf andere, Stativ und eine sichere Rückfahrt einplanen; nicht an unübersichtlichen Straßenrändern halten.
Als Regionen kommen das zentrale Hochland um Tejeda und die höher gelegenen Aussichtspunkte infrage. Einen erlaubten, sicheren Standort mit freiem Himmel und wenig Licht wählen; Schutzgebiets- und Zugangsregeln gelten auch nachts. Eine geführte Beobachtung nimmt uns Standortwahl und astronomische Einführung ab. Für Milchstraßenfotos zusätzlich die tatsächliche Sichtbarkeit im Oktober prüfen; ein schöner Sternenabend braucht kein spektakuläres Kamerabild.
Bei Küstenbildern zählen neben dem Licht auch Gezeiten und Wellengang. Felsbecken nur von sicheren Bereichen aus fotografieren und nicht für ein Bild in die Brandungszone gehen.